Die Volkssolidarität wurde im Oktober 1945 im Osten Deutschlands gegründet mit dem Anliegen, soziale Not und Elend nach dem Ende des Krieges zu lindern. Der Verband hat eine lange Tradition des sozialen Engagements für ältere Menschen, chronisch Kranke, Pflegebedürftige, sozial Benachteiligte und für Kinder und Jugendliche. Seit der Gründung ist der Grundwert Solidarität Leitmotiv des Wirkens des Verbandes.
Das heutige Wirken der Volkssolidarität als Sozial- und Wohlfahrtsverband umfasst drei Aufgabenbereiche:
- den Mitgliederverband mit einem vielgestaltigen Vereinsleben in den Mitglieder-, Interessen- und Selbsthilfegruppen, getragen von dem freiwilligem sozialen Engagement vieler Mitglieder und Mitarbeiter;
- die sozialen Dienste und Einrichtungen, sozial-kulturellen Angebote, Sozialberatung sowie Vorsorgeangebote und
- die sozial-politische Interessenvertretung.
Zahlen und Fakten zur Volkssolidarität im Jahr 2011
- Mit circa 228.000 Mitgliedern und ihren mehr als 18.000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern gehört die Volkssolidarität zu den großen Sozial- und Wohlfahrtsverbänden der
Bundesrepublik. - Rund 27.000 ehrenamtliche Mitarbeiter leisteten mit ca. 4,8 Millionen Stunden eine soziale
Wertschöpfung von jährlich rund 36 Millionen Euro für das Gemeinwesen. - In den 532 Freizeit- und Begegnungsstätten sowie Begegnungszentren des Verbandes für
jung und alt wurden circa 113.000 Veranstaltungen mit rund 1,9 Millionen Besuchern
durchgeführt. An den "Reisen unter dem Dach der Volkssolidarität" nahmen rund 130.000
Gäste teil. - 157 ambulante Pflegedienste, 36 Einrichtungen der Tagespflege, 60 Pflegeheime, ein
Altenheim sowie 30 Einrichtungen der Kurzzeitpflege der Volkssolidarität sichern für rund
41.000 Menschen eine stabile und qualitätsgerechte sozial-pflegerische Betreuung. Für die
Versorgung von Betreuten im ambulanten und stationären Bereich reichte die Volkssolidarität
über eine Million Essenportionen durch die Mahlzeitendienste aus. - Das Angebot "Wohnen bei der Volkssolidarität" wurde von mehr als 8.300 Menschen in 220
Wohnanlagen wahrgenommen. - Ein weiteres Angebot im Sinne einer schnellen Notfall-Hilfe im eigenen Zuhause ist die
Aufschaltung von Hausnotrufgeräten, das von über 9.800 Menschen genutzt wurde. - Die Volkssolidarität ist Träger von 367 Kindertagesstätten mit mehr rund 36.500 Kindern.
Hinzu kommen 16 Kinder- und Jugendheime sowie die offene Jugendarbeit, die in 45 Freizeit und Erholungseinrichtungen für über 11.000 Kinder und Jugendliche realisiert wird. - In circa 600 Einrichtungen gibt es Beratungsangebote von allgemeiner Sozialberatung bis hin
zur konkreten fachlichen und sozialen Beratung im Bereich der Alten- und Gesundheitshilfe,
der Suchtkrankenhilfe, der Armen- und Obdachlosenhilfe sowie der Familien-, Kinder- und
Jugendhilfe. - Sozialpolitische Dokumente: u.a. Seniorenpolitische Standpunkte; Konzept für eine
Erwerbstätigenversicherung (mit DGB und SoVD); jährliche Publikation "Sozialreport";
"Rentenpolitische Leitlinien der Volkssolidarität"; "Volkssolidarität gegen Rechtsextremismus
und Ausländerfeindlichkeit"; Broschüre gemeinsam mit SoVD "Gesundheit braucht Solidarität; Positionen der Volkssolidarität zur Reform der Pflegeversicherung; Broschüre "Energiewende sozial gerecht gestalten"
Präsident der Volkssolidarität: Prof. Dr. Gunnar Winkler
Bundesgeschäftsführer: Horst Riethausen
Alte Schönhauser Str. 16, 10119 Berlin
Tel. 030 - 2789 7-0
Fax 030 - 2759 3959
E-Mail: bundesverband@volkssolidaritaet.de
Die Volkssolidarität im Internet unter www.volkssolidaritaet.de
(Stand April 2013)
Ausführlichere Informationen finden Sie in der Broschüre
"Informationen und Wissenswertes", Ausgabe Juli 2012 (pdf-Datei, 40 Seiten (A5), 1,2 MB).

