| 06.03.2012 | |
| In ihrer hochkarätig besetzten Gesprächsreihe begrüßte die Vorsitzende unseres Kreisverbandes, Dr. Heide Wildauer, am 29. November Thüringens Minister Jürgen Reinholz. | |
|
Im schönen Ambiente des Gothaer Klubs "Galletti" schloss Heide Wildauer, wie sie es selbst formulierte, eine Lücke, denn mit Jürgen Reinholz holte sie sich diesmal einen "politischen" Gast. Vor Jürgen Reinholz waren in dieser Veranstaltungsreihe schon der Chefdirigent der Thüringen Philharmonie Gotha (für die Kultur), Dieter Schedel, Geschäftsführer der Thüringer Wald- und Straßenbahn (zum Thema Wirtschaft), und Prof. Dr. Werner Schunk (Medizin) zu erleben! Sich dabei nicht nur dem Beruf oder der Berufung zu nähern, war wiederum erklärtes Ziel der Moderatorin. Dazu nutzte Heide Wildauer eine kleine Einführungsrunde, um den Menschen "Reinholz" vorzustellen und somit einen ganz neuen Blick auf den bekannten Thüringer Politiker zu werfen. Jürgen Reinholz erzählte dann selbst von seiner behüteten Kindheit, die geprägt war von kleinen Pflichten im väterlichen Lederwarengeschäft in Nordhausen, von bleibenden Erlebnissen auf dem Hof der Großeltern, von guten schulischen Ergebnissen und der sich entwickelnden Leidenschaft für das Reiten. So schmückten unzählige Trophäen das Zimmer des jungen Reiters Reinholz. Und auch das Abi-Zeugnis hätte er durchaus einrahmen können! Jürgen Reinholz studierte in Merseburg chemische Verfahrenstechnik und begann seine berufliche Laufbahn im "Gummikombinat" Waltershausen. Mit der Wende wechselte er in die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen und baute diese mit auf. 2003 kam der Ruf ins Kabinett Althaus, wo er das Wirtschaftsministerium übernahm, 2009 dann der Wechsel ins Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Neben den Gesprächen um tagesaktuelle Themen in Thüringen bekamen die Besucher nun ganz persönliche Ansichten des Ministers als Bürger und Mensch zu hören, die beindruckten und neugierig auf das machten, was der engagierte Reinholz noch bewirken wird. Zum Schluss verriet der Minister aber auch noch, dass es ihm Spaß macht, für seine Frau und sich zu kochen, hin und wieder selbst die Hemden zu bügeln und zur Entspannung weite Spaziergänge mit dem Hund zu unternehmen. Kein Besucher des Galletti hat wohl an diesem Abend sein Kommen bereut.
|
|



