Kindertagesstätten

 
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Der Kreisverband der Volkssolidarität Gera e.V. ist Träger von 9 Kindertagesstätten in der Stadt Gera und im Landkreis Greiz.
In unseren Kindertagesstätten sichern wir eine kontinuierliche Erziehung, Bildung und Betreuung der Kinder mit dem Ziel
  • ihnen Sicherheit und Geborgenheit zu geben, damit sie ungestört ein positives Selbstbild aufbauen können
  • ihnen mit Hilfe und Unterstützung zu geben bei der Entwicklung von Selbstständigkeit und Selbstkompetenz
  • ihnen qualitative Handlungs- und Erfahrungsspielräume zu ermöglichen, damit sie eigenaktiv die Welt entdecken und so ihr Weltbild selbstkonstruieren können

 

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Unsere Kindertagesstätten arbeiten nach unterschiedlichen pädagogischen Ansätzen:

 

Der Kreisverband Gera e. V. hat eine Initiative "Miteinander für Kinder" ins Leben gerufen um den heutigen Lebenslagen von Kindern besser gerecht zu werden.

 
miteinanderfürkinder

 

 




situationsorientierter Ansatz

  • Beobachtung der Kinder in ihren verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten:
    Spiel, Bewegung, Verhalten, Malen, Zeichnen, Sprache, Träume
  • Jedes Kind wird dort "abgeholt", wo es in seiner Entwicklung steht

Schrittfolge des situationsorientierten Arbeitens:

  1. Vergegenwärtigung der Lebensbereiche der Kinder und ihres Umfeldes
  2. Sammlung von Situationen
  3. Analyse der Situationen und ihrer Zusammenhänge
  4. Auswahl von Situationen
  5. Planung eines Projekts mit den Kindern
  6. Gemeinsame Durchführung des Projekts
  7. Auswertung des Projekts

Die Entwicklung von Ich- Sach - und Sozialkompetenz steht im Mittelpunkt.


Situationsansatz

  • im Mittelpunkt steht das Leben so, wie es den Kindern hier und heute begegnet
  • Einlassen auf das Leben, das bunt und widersprüchlich ist, das positive wie negative Erfahrungen bereithält
  • Kinder gestalten Ihr Leben aktiv mit

Das Spiel hat einen sehr hohen Stellenwert (Kinder können ihre eigenen Lebenssituationen durchspielen). Das Spiel wird als einen Form der Auseinandersetzung mit seiner Lebensumwelt verstanden.
Das Ziel ist die Entwicklung von autonomen, solidarischen und selbstbewußten Persönlichkeiten.


Lebensbezogener Ansatz

Der lebensbezogene Ansatz ist eine zeitgemäße, traditionsbewußte, kind- und zukunftsorientierte Bildungskonzeption.

Begründet wurde er von Norbert Huppertz, Professor für Allgemeine Pädagogik und Sozialpädagogik an der
Pädagogischen Hochschule Freuburg. Er verfasste zahlreiche Bücher und Artikel zu Fragen der Vorschulpädagogik.

Im Vordergrund des "Lebensbezogenen Ansatzes" steht das Leben und Lernen der Kinder - in Gemeinschaft mit den Erzieherinnen.

Wichtig sind:

  • Orientierung an Werten und Zielen
  • Leben in Gegenwart und Zukunft (auch Schulvorbereitung)
  • Zusammenleben mit Kindern mit Behinderung
  • Leben als Vergangenheit schätzen (Tradition, Kulturgüter vermitteln)
  • Nähe zum gesellschaftlichen und realen Leben
  • Überleben von Natur und Menschheit bedenken - Weiterleben
  • Erleben statt mediatisierte Vermittlung, Erleben als Methode und Prinzip

Formen und Methoden der Lebensbezogenen Pädagogik:

  • Freies Spiel
  • Individuelles und kleingruppenspezifisches Aktivitätsangebot
  • Projektarbeit

Das Kind wird ernstgenommen als Person mit seinen Bedürfnissen, u.a. nach Erziehung, Bildung und Betreuung.
Es will in der Gegenwart leben, soll aber auch für die Zukunft lernen.
Die Erzieherin ist dabei seine verantwortliche pädagogische Begleiterin.