Die neue Beitragsordnung- 08.06.2011
Warum ist eine Neugestaltung des Mitgliedsbeitrags notwendig?

Auf der Bundesdelegiertenkonferenz am 06.11.2010 wurde die neue Beitragsordnung ab 01.01.2011 verabschiedet.
Die Landesdelegiertenkonferenz am 27.11.2010 hat darüber hinaus weitere Festlegungen getroffen.
Der Mindestmitgliedsbeitrag beträgt ab 01.01.2011 für neue Mitglieder 3,00 € und ab 01.01.2012 für alle Mitglieder 3,00 €. 
Der Mitgliederverband unseres Regionalverbandes umfasst per 31.12.2010-   5.739 Mitglieder.
Unsere Mitglieder zahlen einen Mitgliedsbeitrag in Höhe von durchschnittlich 2,10 € monatlich. Der Höchstbeitrag liegt bei 20 €. Die soziale und sozial-kulturelle Arbeit wird finanziert auf der Grundlage von Einnahmen aus: Mitgliedsbeiträgen, Haus- und Straßensammlungen, Spenden, Losverkauf und Zuwendungen.
Auf Grund der rückläufigen Mitgliederentwicklung und insbesondere durch den Wegfall von staatlichen Förderungen, reichen die Einnahmen zur Umsetzung der sozialen und sozial-kulturellen Angebote für unsere Mitglieder nicht aus.
Die Palette unserer Angebote ist vielseitig. Streichungen sind bisher unsererseits nicht vorgenommen und auch nicht beabsichtigt.
Eine weitere Ursache sind, die auf Grund der Strukturen in unserem Verband entstehenden Personalkosten.  
Die Gewinnung von ehrenamtlich Tätigen für die Übernahme bestimmter Aufgaben in diesem Bereich ist sehr differenziert. Nicht unerwähnt dürfen die in diesem Zusammenhang entstehenden Verwaltungskosten bleiben.
Das Defizit im Bereich Begegnungsstätten betrug 2010 insgesamt- 72.000 €.
Nach betriebswirtschaftlicher Betrachtung und Auswertungen sind dringend Maßnahmen erforderlich. Im Ergebnis der ersten Beiratssitzung vom 09.02.2011 wurde deshalb beschlossen, dass der Beitragsrücklauf, unabhängig von der individuellen Beitragshöhe, pro Mitglied 1,00 € beträgt. Nach Befragung unserer Ortsgruppen wird von der Mehrzahl unserer Mitglieder dieser Beitragsrücklauf als angemessen angesehen. Mitarbeiter-Mitgliedergruppen erhalten keinen Rücklauf.
Inzwischen entrichtet sogar eine Reihe von Mitgliedern ihren Beitrag als Sozial- und Solidaritätsbeitrag und verzichtet dementsprechend ebenso auf den Rücklauf. Dadurch wird dem Regionalverband im Jahr 2011 ein "Mehrbetrag" von ca. 3.500 € zur Verfügung stehen. Dieser kleine "Mehrbetrag" ist für uns von großer Bedeutung. Er wird u. a. für den Erhalt unserer fünf Begegnungsstätten eingesetzt. Das Defizit von 72.000 € soll hierdurch weiter gemindert werden, um eine Schliessung zu vermeiden.
Wir gehen in diesem jahr davon aus, dass wir 280 neue Mitglieder gewinnen werden. Per April 2011 haben wir bereits 111 neue Mitglieder gewinnen können. Das macht auf alle Fälle Mut.