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Wer ein stabiles Haus bauen will, der muss sich lange am Fundament aufhalten, damit es gelingt. Die Richtigkeit dieses Satzes bewies einmal mehr die Volkssolidarität KV Nordsachsen e.V., die am Samstag zur Festveranstatlung anlässlich des 65. Gründungstages ins Bad Dübener Heide Spa eingeladen hatte. Ohne viel Aufhebens, dafür umso intensiver hatte ein Mitarbeiterteam aus Einrichtungen und Geschäftsstelle eine Veranstaltung vorbereitet, die die Gäste wahrlich begeisterte.
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Doch der Reihe nach: Punkt 13 Uhr eröffnete und umrahmte das Westsächsische Symphonieorchester den festlichen Teil des Nachmittages. Mit eindrucksvollen Worten zeichnete der Vorsitzende des Kreisverbandes, Jens Frieß (Foto rechts), die Lebens- und Überlebenssituation der Menschen am Kriegsende des Jahres 1945 in Deutschland. Aus einem breiten Bündnis aller demokratischen Kräfte gegen die drohende Wintersnot und die allgemeine Not entstand in der Folge die Volkssolidarität. Damals wie heute trugen und tragen viele Menschen die Grundidee der Hilfe für andere mit, sie unterstützen als Mitglied der Volkssolidarität finanziell mit ihrem Beitrag oder sind darüber hinaus ehrenamtlich engagiert. So war es eine folgerichtige Geste, stellvertretend vier Frauen namentlich zu benennen und mit einem Blumengruß zu erfreuen, die zwischen 57 und 60 Jahre die Geschichte der Volkssolidarität vor Ort mitgetragen und mit unterstützt haben. Über die Aufgaben der Volkssolidarität in 40 Jahren DDR berichtete der Vorsitzende ebenso wie über die Herausforderungen an den Verband zur Wendezeit. Stellvertretend für die Vorsitzenden der prägenden Jahre der Volkssolidarität waren Rotraut Wehner und Wiethold Stölzner der Einladung gefolgt. Für die Zeit nach 1990 richtete der Vorsitzende ein besonderes Dankeswort an Ilse Spiegler (Foto links), die den Ehrenpreis des Verbandes für ihre inzwischen 17-jährige Revisorentätigkeit im Verein erhielt. Als weiterer Ehrenpreisträger wurde der Oberbürgermeister der Stadt Eilenburg, Hubertus Wacker benannt, der Preis selbst wird allerdings erst am 19.10.2010 anlässlich der Geburtstagsveranstaltung der Ortsgruppe Eilenburg/Stadt Mitte ausgehändigt.
Die Gäste der Veranstaltung konnten sich im Verlaufe des Nachmittags von den heutigen umfassenden Aufgaben der Volkssolidarität ein eigenes Bild machen. In kurzen Videosequenzen wurde der Alltag in den Kindertagesstätten, im Kinder- und Jugendheim "Gutshaus Biesen", in den Begegnungsstätten aber auch im Mahlzeitendienst vorgestellt. Die aus 57 Mitgliedern bestehende Ortsgruppe Mockrehna präsentierte ihr abwechslungsreiches Wirken im Territorium der Gemeinde und steht damit für weitere 33 Orts- und Mitgliedergruppen des Vereines. Doch auch damit nicht genug, was darüber hinaus die Vielfalt und Lebendigkeit der Volkssolidarität ausmacht, das zeigten die Beiträge der bestehenden Interessengruppen auf der Bühne des Heide Spa. Den bunten Reigen der hervorragenden Darbietungen eröffneten Kinder und Jugendliche von der DanceCrew der VS (Foto rechts), denen man die Freude an der rythmischen Bewegung ansah und die zu ersten Beifallstürmen herausforderten. Der Chor des Vereins mit Heimstatt in der Begegnungsstätte Eilenburg wusste die Anwesenden mit flotten Weisen zu unterhalten, das gemeinsame Lied mit Kindern der Bummi-Kneipp-Kita aus Eilenburg und letztlich unterstützt durch fast alle Kehlen im Saal war schon etwas besonderes. Die Quirligkeit und Beweglichkeit der Kleinsten auf der Bühne war ansteckend. Szenenapplaus gab es für Thao Nguygen (Foto unten links), die immer mehr Hulahopp-Reifen zum Schwingen um ihren Körper brachte . Selbst der alte Pfarrer Kneipp und der quietschegelbe Bummi-Teddy wiegten sich im Takt auf der Bühne. Im Veranstaltungsverlauf folgten Darbietungen der Seniorentanzgruppe Eilenburg und der VS-Line-Dancer Delitzsch. Die Playback-Darbietung der Seniorinnen Frau Fromm und Frau Voigt aus Mockrehne zur Musik der Wildecker Herzbuben lud zum gemeinsamen Schunkeln und Mitsingen ein. Allen gemeinsam war trotz allen Lampenfiebers die ansteckende Fröhlichkeit und noch etwas Besonderes. Jede Interessengruppe hatte einen großen Foto-Würfel im Gepäck. Nach und nach entstand aus diesen Würfeln ein Haus, das Haus der Volkssolidarität. Als nach zwei Stunden bester Unterhaltung das Dach darauf gesetzt wurde, wurde der fertige "Hausbau" ausgelassen bejubelt. Die Fotos repräsentieren einen Querchnitt der Aktivitäten der Volkssolidarität Nordsachsen als Verband für die ganze Familie. Und so bleibt letztlich festzustellen: Die Veranstaltung war eine runde Sache und hat sicher bei allen Anwesenden dazu beigetragen, dass sich das persönliche Wissen um die Vielfalt des eigenen Verbandes vergrößert hat.
Na, und vielleicht sind ja jetzt auch Sie neugierig geworden auf die Volkssolidarität und ihre Angebote für jedes Alter, vielleicht wollen Sie auch tanzen, sich sportlich bewegen, singen oder vieles andere mehr? Vielleicht suchen sie aber auch eine neue Aufgabe und Herausforderung nach dem Ende Ihrer beruflichen Laufbahn, vielleicht haben Sie ein Hobby, das Sie gern mit anderen teilen möchten, oder Sie brauchen Rat oder können diesen anderen geben? Es gibt viele Gründe, sich für die Volkssolidarität zu interessieren. Wir freuen uns auf Ihre Neugier.
Alle Bilder der Veranstaltung können Sie hier in der Fotogalerie sehen.
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