| Tipps und Informationen zur Gesundheitsreform 2011 | 02.04.2013 |
| Der Bundesverband hat Anfang März eine Broschüre zur Gesundheitsreform 2011 mit Tipps und Informationen für Mitglieder und Mitarbeiter der Volkssolidarität herausgegeben. Das Material, erarbeitet von Dr. Axel Holz und Dr. Alfred Spieler, ist als Ratgeber gedacht und gibt Orientierungen zum GKV-Finanzierungsgesetz 2011 (GKVFinG). | |
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Aus dem Vorwort: Gegenwärtig verfügt Deutschland noch über eines der besten Gesundheitssysteme weltweit. Nicht zuletzt, weil es sich auf eine weitgehend solidarisch finanzierte und organisierte gesetzliche Krankenversicherung (GKV) gründet. Die Gesundheitsreform 2010/2011 bricht jedoch mit wichtigen Solidarprinzipien der GKV. Das bereits verletzte Prinzip der paritätischen Finanzierung durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer - hier sei nur an den "Sonderbeitrag" der Versicherten von 0,9 Prozent erinnert - wird über Bord geworfen. Durch die Festschreibung der Arbeitgeberbeiträge müssen die künftigen Kostensteigerungen allein von den gesetzlich Krankenversicherten mit ihren Zusatzbeiträgen getragen werden. Der "Sozialausgleich" ist löchrig wie ein Schweizer Käse. Niedrigverdiener und Arbeitslose sowie Rentnerinnen und Rentner werden überdurchschnittlich belastet. Bezieher hoher Einkommen stecken die Zusatzbeiträge entweder ohne Weiteres weg oder entziehen sich dem Solidarsystem durch den Wechsel in die Private Krankenversicherung. Letztere wird durch die GKV-Finanzreform sogar noch zusätzliche Einnahmen realisieren können. Die Ausweitung der Kostenerstattung stellt das bewährte Sachleistungsprinzip in Frage. Prof. Dr. Gunnar Winkler Die Broschüre kann in der Druckversion bei der Bundesgeschäftsstelle kostenfrei bestellt oder hier als pdf-Datei heruntergeladen werden:
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Broschüre