… dann lacht die Sonne. Dieser alte Spruch bewahrheitete sich am 27. März für 82 Mitglieder der Ortsgruppe der Volkssolidarität Bernau Waldfrieden/Waldsiedlung. Ein günstiges Angebot und die Aussicht auf schöneres Wetter hatte den Vorstand bewogen, die Frauentags- Veranstaltung etwas "…nach hinten zu schieben". Und wirklich sorgte strahlender Sonnenschein und frühlingshafte Temperatur von Anfang an für fröhliche Laune. In zwei gecharterten Bussen (ein Bus reicht bei solchen Vorhaben auf Grund der regen Nachfrage schon lange nicht mehr) fuhren wir zunächst nach Buckow, der Perle der Märkischen Schweiz. Allein schon die Anfahrt durch die Wälder und Feldfluren, durch sanfte Erhebungen und tief eingekerbte Täler des südlichen Barnims führte uns die Schönheit unserer Heimat vor Augen. In Buckow stiegen unsere Reiseleiter in unsereBusse ein. Bei einer kurzen Stadtrundfahrt erfuhren wir viel Interessantes über Buckow und seine Bedeutung als Kurort. So z.B. dass Franz Müntefering vor einer Klinik gestürzt war und sich einen Arm brach. Der Platz wurde danach neu gepflastert.
Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Neuhardenberg, dem früheren Marxwalde. Bei einem kurzen Zwischenstopp in Altfriedland konnten wir beim Fischer frisch geräucherten Fisch kaufen. In Neuhardenberg interessierten wir uns nicht für den Militärflughafen und den alten Infanterieschießplatz. Wir wollten das Schloss und die berühmte Schinkel- Kirche sehen. Hier in der Bibliothek des Schlosses wurde die Operation "Walküre", der Anschlag auf Hitler geplant. Die "Schinkelkirche" hat leider vom Äußeren (und Inneren) gar nichts "schinkelhaftes". Es fehlte das Geld, die wirklichen Pläne des jungen Schinkel zu verwirklichen. Für ein leichtes Gruselgefühl sorgte das in der Kirche zu besichtigende Herz des 1822 verstorbenen Staatskanzlers Karl- August Fürst von Hardenberg. Hinter dem Schloss stand eine herrliche Platane. Eine Frau aus unserer Gruppe, die stark gehbehindert ist, lehnte sich gegen den sonnenwarmen Stamm. Das taten ihr andere nach, und so bildete sich ein Ring, der den Baum umarmte.
Nach einer Rast bei der Tortenmanufaktur des "Strandcafe" traten wir in voller Zufriedenheit unsere Heimfahrt an. Es war ein rundum gelungener Ausflug, für dessen Vorbereitung wir unserem Mitglied Dorit Prang ganz herzlich danken.