Mit dem Schwälbchen auf Tagestour 14.02.2012
Lange haben die Mitglieder des Regionalverbandes der Volkssolidarität Bad Langensalza auf den 8. Juni gewartet: Der schöne Grund war ein Tagesausflug mit dem Schwälbchen in den Hainich.

1Pünktlich 9 Uhr startete so ein voll besetzter kleiner Bus bei strahlendem Sonnenschein in Richtung "Heimat". Schließlich hatten sich die Reisenden auf die Fahnen geschrieben, ihre eigene Umgebung besser kennen zu lernen. Und bereits in Schönstedt wurden alle überrascht. Wie bereits im Name verankert, zeigte sich der Ort von einer überraschenden Schönheit. Die Namen der Dörfer sind wohl bekannt, jedoch überraschte der Reiseleiter mit vielen kleinen Anekdoten und Geschichten. Selbst die Häuser einiger "Hausärzte" wurden "inspiziert".

3Die vielen kleinen Siedlungen, die in den letzten Jahren ihr Antlitz zum Positiven veränderten, zogen sich bei geschätzter Geschwindigkeit von 50 Kilometer pro Stunde wie eine Perlenkette aneinander. Ziele wie Kammerforst oder der Wildkatzenkinderwald, der Rennstieg, die Fuchsfarm oder Hütscheroda begeisterten die 24 Ausflügler immer wieder auf´s Neue. Begeistert wurde die eigene Geschichte erzählt, auch Sitten und Bräuche, wie beispielsweise das Aufstellen von Pfingstmaien. Denn manch kleine Birke steht noch, mit viel Liebe zum Detail, vor den Häusern und erzählt von fast vergessenen Sitten.

4Der Ausflug bescherte zahlreiche Kleinode und machte damit die eigene Heimat liebens- und lebenswert. Auch die kleinen Abstecher nach Probstei Zella und die Kaffeepause in der Hainich Baude am Craulaer Kreuz entpuppten sich als wahre Geheimtipps. Insgesamt absolvierte der kleine Bus 150 Kilometer, was natürlich so nicht eingeschätzt wurde. Und nach neun Stunden rollende Heimatkunde bedankten sich alle für die gelungene Abwechslung. "Das machen wir mal wieder", meinten die Gäste einhellig und die Mitarbeiterinnen des Regionalverbandes nickten einmütig.