|
Alleinerziehende und junge Familien finden Ersatzgroßeltern
Ein neues Projekt startete im September im Mehrgenerationenhaus der Volkssolidarität am Staßfurter Luisenplatz. Alt und Jung sollen dabei zusammenkommen, Erfahrungen austauschen, sich ganz praktisch gegenseitig helfen und füreinander da sein. Familien, ohne weitere Bindungen in der Region, aber auch alleinerziehende Eltern mit ihren Kindern kommen mit Senioren zusammen, helfen sich gegenseitig und unternehmen etwas zusammen.
"Wir wollen einen Raum schaffen, in dem diese Kontakte geknüpft werden können"
Die Großfamilie, wie sie noch vor Jahren als soziale Gemeinschaft üblich gewesen sei, gebe es immer weniger. "Das hat nicht nur zur Folge, dass die jungen Familien mit der Erziehung ihrer Kinder und allen anderen Pfichten oft allein dastehen". Auch ältere Menschen würden immer häufger unter Vereinsamung und Pessimismus leiden, an dieser Situation resignieren. "Deshalb die Idee, für Jung und Alt etwas zu machen, bei dem die Generationen etwas von sich einbringen aber auch davon proftieren".

Zunächst ist an regelmäßige gemeinsames Treffen gedacht, bei dem sich Jung und Alt kennenlernen. "Sympathie ist die wichtigste Voraussetzung für die Beziehungen zwischen Familien, alleinstehenden Eltern und Senioren, die entstehen sollen".
Aus ihnen könnten vielfältige Hilfestellungen und Begegnungsmöglichkeiten erwachsen - von der Kinderbetreuung bis hin zu gemeinsamen Unternehmungen. Trotzdem soll es neben den Verfechtungen im privaten Bereich regelmäßige gemeinsame Treffen im Mehrgenerationenhaus für den Erfahrungsaustausch geben. Die Runden bei der Volkssolidarität geben Raum für die Kommunikation individuell gemachter Erfahrungen.
|