Vorwort
Lachend schlendern elf Frauen und Männer den Weg in der Gartenanlage Fockendorf entlang. Es sind meine Mitarbeiter. Ich habe sie eingeladen, einfach so. Wir wollen im Garten ein paar schöne Stunden verbringen. Wie es bei der Volkssolidarität heißt: "Miteinander - Füreinander!"
Der Volkssolidarität gehören wir alle an: die einen schon viele Jahre, die anderen noch nicht so lange. Sie ist ein Teil von mir.
Heute werden wieder Geschichten erzählt, Erlebnisse, Episoden zum Besten gegeben und dabei wird gelacht, aber auch nachgedacht. Immer ist die Frage: "Weißt du noch?" dabei.
Wir haben wirklich viel gemeinsam erlebt, als sich die Volkssolidarität nach der Wende neu finden musste. Menschen haben wir kennen gelernt, die Hindernisse errichtet haben, aber noch mehr andere, die halfen, solche Hürden zu überwinden!
Als ich am 15. Juni 1990 den Kreisverband der Volkssolidarität als Geschäftsführer übernahm, hatte ich Visionen.
Ich werde mich nicht verbiegen. Auch in diesem System muss es möglich sein, Menschen zu führen, dass sie Freude an der Arbeit haben, dass man fair miteinander umgeht.
Fasst zwanzig Jahre später habe ich die Gewissheit, dass sich Kampf immer lohnt, wenn man die Menschen nicht vergisst, die mitgekämpft haben.
Deshalb das vorliegende Buch!
Es soll sein:
Humorvoll bis witzig, ein wenig - spritzig!
Mit Wahrheit gepaart und trotzdem apart!
Es soll amüsieren und nicht deprimieren.
Es zeigt sich beim Lesen: So ist es gewesen.
Der Autor
Ihr Uwe Burkhardt
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Nachbetrachtung
des Schriftstellers Walter Stallinger
Das vorliegende kleine Buch von Uwe Burkhardt hat nur scheinbar eine regionale Bedeutung. Eigentlich ist es die Erfolgsbilanz einer Organisation im Osten, die viele so genannte Kompetenzträger zu gerne ins Aus gedrängt hätten, ja, wenn es nicht Menschen wie Uwe Burkhardt und seinen "Wegbegleitern" gelungen wäre, mit Optimismus, Hartnäckigkeit und Klugheit den unternehmerischen Lebenskampf zu meistern. So vermitteln die literarischen Miniaturen ein beeindruckendes Bild von den "Mühen der Ebenen", diese Volkssolidarität moralisch und wirtschaftlich neu zu gestalten. Deshalb ist das keine langweilige Chronik und Beschreibung von Tatsachen, sondern ein Mosaik aus kurzweiligen Episoden und Geschichten, die "das Leben geschrieben hat", wie man sagt. Immer spielt dabei die Gemeinsamkeit, die Solidarität der kleinen Leute eine bestimmende Rolle, obwohl auch die Prominenz aus Kultur und Politik, zum Beispiel Dagmar Fréderic und den Oberbürgermeistern unserer Stadt Altenburg Ungvári und Wolf, eine bedeutende Einflussnahme zugewiesen wird. Wer kennt denn die "Fleißarbeiten" der Mitglieder, wenn sie von "höheren Stellen" nicht gewürdigt werden? Und genau das ist eine weitere Absicht des Autoren, nämlich eine Danksagung für alle diejenigen auszusprechen, die dem Kreisverband der Volkssolidarität Altenburger Land die Treue gehalten haben. Die literarische Aufbereitung und die Vielfalt der Themen dieser Kurzgeschichten sind eine weitere Besonderheit des Buches. Zwanzig Jahre sind ein Fünftel Jahrhundert und was kann da nicht alles erlebt werden!
Personen und Landschaften ziehen am Leser vorüber, aber immer mit einer Merkwürdigkeit verbunden. Die eingefügten Illustrationen oder Cartoons und auch die abschließenden Bemerkungen zu jeder Kurzgeschichte von verschiedenen Persönlichkeiten verleihen dem Inhalt einen außerordentlichen Charakter.
Vergnüglich, aber auch heiter und besinnlich, beschreibt Uwe Burkhardt das neue Leben in der Volkssolidarität seit 1990. Autor und Lektor hoffen Sie hatten viel Spaß beim Lesen!
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