Volkssolidarität
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Bundesverband 2011
Verbandstag 2011 Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
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Volkssolidarität Mecklenburg-Vorpommern diskutiert Zukunftsorientierung Vertreterinnen und Vertreter der 15 Kreis-und Stadtverbände der Volkssolidarität in Mecklenburg-Vorpommern trafen sich am Wochenende im Müritz-Hotel Klink zu ihrer traditionellen Landesverbandstagung. Die neue Landesvorsitzende Petra Billerbeck konnte eine beachtliche Bilanz ziehen. "Die Volkssolidarität ist ein anerkannter und leistungsstarker Sozial-und Wohlfahrtsverband in unserem Land", stellte sie gleich zu Beginn fest. Dafür sprechen nicht nur seine 50.000 Mitglieder in M-V., sondern auch die über 3000 hauptamtlich Beschäftigen, die die Volkssolidarität als einen bedeutenden Arbeitgeber zeigen. Sie engagieren sich für ältere Menschen, chronisch Kranke, Pflegebedürftige, sozial Benachteiligte und für Kinder und Jugendliche. So werden in den 71 Kindertagestätten der Volkssolidarität im Land täglich 7.300 Kinder betreut. 29 ambulante Pflegedienste versorgen jeden Tag 2.790 Pflege- und Behandlungsbedürftige. Auch in den zehn teilstationären Einrichtungen und sieben Pflegeheimen sowie drei Einrichtungen der Kurzzeitpflege wird eine qualitativ hochwertige Arbeit geleistet, wie Prüfergebnisse des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen beweisen. Eine besondere Würdigung erfuhren die rund 5000 ehrenamtlich Tätigen. Ihre immense Wertschöpfung, die Petra Billerbeck mit 15 Stunden im Monat und einem Stundenlohn von 7,50 Euro zugrunde legte, würden damit etwa 6,7 Millionen Euro betragen. "In den 793 Orts-und 119 Interessengruppen im Land wird in ehrenamtlicher Arbeit ein vielfältiges, inhalts- und abwechslungsreiches geistig-kulturelle Leben gestaltet", sagte sie. 937 neue Mitglieder wurden im vergangenen Jahr aufgenommen. Um die Zukunft der VS zu sichern komme nach wie vor der Mitgliederneugewinnung und der Mitgliederpflege besondere Aufmerksamkeit zu. Dabei gehe es vor allem um junge, noch berufstätige Menschen. Sie regte den Aufbau von Besuchsdiensten an, um mehr einsamen und hilfsbedürftigen Menschen helfen zu können. Zukunftssicherung der Volkssolidarität heiße aber auch Festigung der Zusammenarbeit mit den traditionellen Partnern, wie dem paritätischen Wohlfahrtsverband, dem Sozialverband VdK, dem Sozialverband Deutschland und dem BRH. Als zuverlässiger sozialpolitischer Interessenvertreter aller bedürftigen Menschen bekenne sich die Volkssolidarität zu ihren humanistischen und demokratischen Grundwerten und setze sich für soziale Gerechtigkeit ein. Dankesworte für die Arbeit der Volkssolidarität fanden sowohl die Vizepräsidentin des Landtages Silke Gajek, als auch die Vertreter von Parteien und Organisationen. Text: Marie-Louise Hänsel |
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| Automatische PDF-Generierung, Quelle: www.volkssolidaritaet.de | |