30.01.2012
Wohnen bei der Volkssolidarität
Ein verlängertes Leben in der Altersphase bedeutet, länger in der jeweiligen Wohnung zu leben bzw. noch einmal umzuziehen oder sich auf ein Wohnen mit entsprechender Betreuung einzustellen.
Anzahl der von der Volkssolidarität betriebenen Wohnanlagen
Die häufigste Wohnform im Alter ist die "normale" Wohnung. 93 Prozent der 65-jährigen und älteren Menschen und auch noch rund zwei Drittel der 90-Jährigen nutzen keine besonderen Wohnformen für das Alter, sondern wohnen im "normalen" Wohnungsbestand.
Die meisten älteren Menschen leben auch dann noch in einer "normalen" Wohnung, wenn sie auf Hilfe und Pflege angewiesen sind. So wurden 2009 nach der Pflegestatistik 69,3 Prozent der Pflegebedürftigen über 65 Jahre zuhause durch Angehörige (45,6 Prozent) bzw. zusammen oder nur durch ambulante Pflegedienste (23,7 Prozent) versorgt .
Fast übereinstimmend belegt eine Vielzahl von Studien, dass der Wunsch der großen Mehrheit älterer Menschen darin besteht, so lange wie möglich in einer normalen Wohnung zu leben.
In Deutschland lebten 2008 von den 65-Jährigen und Älteren:
93 Prozent in "normalen" Wohnungen
4 Prozent in einem Alten-/Pflegeheim
2 Prozent in "Betreutem Wohnen"
1 Prozent in anderen Wohnformen (z.B. WG)
Die Volkssolidarität hat im Bestreben zur Bewahrung von Lebensqualität im Alter auch im Bereich "Wohnen" neue Dienstleistungsfelder und -bereiche erschlossen. Das betrifft sowohl das "Betreute Wohnen zu Hause", das auch als "Wohnen im Bestand" bezeichnet wird, als auch das gemeinschaftliche Wohnen in Wohnanlagen. Beim "Betreuten Wohnen zu Hause" erhalten hilfebedürftige Menschen, die in ihrer bisherigen Wohnung leben, auf der Grundlage eines Servicevertrages notwendige und gewünschte Dienstleistungen.
Die Anzahl der von der Volkssolidarität betreuten Wohnanlagen hat sich seit 2006 von 204 auf 218 im Jahr 2010 erhöht. Auch die Zahl der Betreuten (Durchschnitt pro Monat) ist im selben Zeitraum von rund 7.200 auf 8.100 gestiegen.
Das Kompetenzzentrum "Wohnen bei der Volkssolidarität" hat in der Richtlinie zum Bau und zum Betrieb von Wohnanlagen empfohlen, dass sich die Gliederungen der Volkssolidarität bei ihren Angeboten des Betreuten Wohnens an diesen Normen orientieren sollten. Ziel ist es, den derzeitigen Qualitätsanspruch an die eigenen Wohnanlagen zu sichern und zu verbessern.
In einem Wegweiser
"Wohnen bei der Volkssolidarität" werden die Wohnanlagen in den einzelnen Bundesländern und ihre Ausstattung für Interessenten vorgestellt.
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