Volkssolidarität


Bundesverband e.V.

Die Volkssolidarität Bundesverband e.V.

Sozial- und Wohlfahrtsverband

Der Bundesverband der Volkssolidarität wird von den Landesverbänden und deren Mitgliedern gebildet. Der Sitz der Bundesgeschäftsstelle ist in Berlin. Der Verband ist ein Verein nach dem Vereinsrecht sowie eine gemeinnützige Körperschaft im Sinne des Gemeinnützigkeitsrechts. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg unter der Registriernummer 10445 Nz eingetragen.

Grundlage der Arbeit des Bundesverbandes sind die Grundsatzdokumente der Volkssolidarität.

Satzungsgemäßes Anliegen des Bundesverbandes ist es, die Interessen seiner Mitglieder in sozialer, sozialpolitischer, sozialwirtschaftlicher und sozialkultureller Hinsicht zu unterstützen und zu fördern. Im Berichtszeitraum wurden dazu die gemeinsame Verbandstätigkeit koordiniert, fachliche Veranstaltungen sowie Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen organisiert, die Aufgabe der sozialpolitischen Interessenvertretung wahrgenommen sowie die im November 2010 durch die Bundesdelegiertenversammlung angestoßene innerverbandliche Diskussion um die Zukunft der Volkssolidarität fortgesetzt und intensiviert.

Das höchste beschlussfassende Organ des Bundesverbandes ist die Bundesdelegierten-versammlung (BDV). Bei ihrer Beratung am 17. November 2012 wurden die Weichen für die Entwicklung des Verbandes in den nächsten Jahren gestellt. Neben der Änderung und Neufassung der Ehrenordnung wurden mit den seniorenpolitischen Standpunkten der Volkssolidarität und der Entschließung zum Bundestagswahlkampf 2013 wichtige sozialpolitische Beschlüsse gefasst. Gleichzeitig wurde durch die Bundesdelegiertenversammlung eine Zwischenbilanz des Organisationsentwicklungs-prozesses gezogen. Die Delegierten diskutierten wichtige Aspekte einer gesamtverbandlichen Strategie mit dem Ziel, einen zukunftsfähigen Gesamtverband zu gestalten. Sie überwiesen die vorbereiteten Materialien wie die Satzung der Volkssolidarität und den Ehrenkodex für den Verband in die weitere innerverbandliche Debatte.

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Die Volkssolidarität im Jahr 2017 (Kurzinformation)

Die Volkssolidarität wurde im Oktober 1945 im Osten Deutschlands gegründet mit dem Anliegen, soziale Not und Elend nach dem Ende des Krieges zu lindern. Der Verband hat eine lange Tradition des sozialen Engagements für ältere Menschen, chronisch Kranke, Pflegebedürftige, sozial Benachteiligte und für Kinder und Jugendliche. Seit der Gründung ist der Grundwert Solidarität Leitmotiv des Wirkens des Verbandes.

Das heutige Wirken der Volkssolidarität als Sozial- und Wohlfahrtsverband umfasst drei Aufgabenbereiche:

-       den Mitgliederverband mit einem vielgestaltigen Vereinsleben in den Mitglieder-, Interessen- und Selbsthilfegruppen, getragen von dem freiwilligem sozialen Engagement vieler Mitglieder und Mitarbeiter;

-       die sozialen Dienste und Einrichtungen, sozial-kulturellen Angebote, Sozialberatung sowie Vorsorgeangebote und

-       die sozial-politische Interessenvertretung.

Zahlen und Fakten zur Volkssolidarität im Jahr 2017

Mit circa 165.000 Mitgliedern und ihren circa 18.000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört die Volkssolidarität zu den großen Sozial- und Wohlfahrtsverbänden der Bundesrepublik.

Mehr als 21.000 ehrenamtliche Mitarbeiter leisteten mit ca. 4,6 Millionen Stunden eine soziale Wertschöpfung von jährlich rund 39 Millionen Euro für das Gemeinwesen.

In den mehr als 460 Freizeit- und Begegnungsstätten sowie Begegnungszentren des Verbandes für jung und alt wurden Veranstaltungen für rund 2,9 Millionen Besuchern organisiert. An den „Reisen unter dem Dach der Volkssolidarität“ nahmen rund 118.000 Gäste teil.

153 ambulante Pflegedienste und 131 stationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen der Volkssolidarität sichern für mehr als 51.000 Menschen eine stabile und qualitätsgerechte sozial-pflegerische Betreuung. Für die Versorgung von Betreuten im ambulanten und stationären Bereich reichte die Volkssolidarität über eine Million Essenportionen durch die Mahlzeitendienste aus.

Das Angebot „Wohnen bei der Volkssolidarität“ wurde von circa 8.500 Menschen in 228 Wohnanlagen wahrgenommen.

Ein weiteres Angebot im Sinne einer schnellen Notfall-Hilfe im eigenen Zuhause ist die Aufschaltung von Hausnotrufgeräten, das von über 10.000 Menschen genutzt wurde.       

Die Volkssolidarität ist Träger von 365 Kindertagesstätten mit mehr als 36.000 Kindern. Hinzu kommen 14 Kinder- und Jugendheime sowie die offene Jugendarbeit, die in 41 Freizeit- und Erholungseinrichtungen für circa 9.000 Kinder und Jugendliche realisiert wird.

In circa 600 Einrichtungen gibt es Beratungsangebote von allgemeiner Sozialberatung bis hin zur konkreten fachlichen und sozialen Beratung im Bereich der Alten- und Gesundheitshilfe, der Suchtkrankenhilfe, der Armen- und Obdachlosenhilfe sowie der Familien-, Kinder- und Jugendhilfe.

34 Einrichtungen und fünf „Tafeln“ betreuen Menschen in Not.

Sozialpolitische Dokumente: u.a. Seniorenpolitische Standpunkte; Konzept für eine Erwerbstätigenversicherung (mit DGB und SoVD); „Sozialreport“; „Rentenpolitische Leitlinien der Volkssolidarität“; „Volkssolidarität gegen Rechtsextremismus und Ausländerfeindlichkeit“; Broschüre gemeinsam mit SoVD „Gesundheit braucht Solidarität; Positionen der Volkssolidarität zur Reform der Pflegeversicherung; Broschüre „Energiewende sozial gerecht gestalten“

 

Präsident der Volkssolidarität: Dr. Wolfram Friedersdorff

Bundesgeschäftsführerin: Annette Helbig

Alte Schönhauser Str. 16, 10119 Berlin 

Tel. 030 – 2789 7-0

Fax 030 – 2759 3959

E-Mail:  bundesverband@volkssolidaritaet.de