Volkssolidarität


Bundesverband e.V.

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Broschüre "Energiewende sozial gerecht gestalten"

Eine Energiewende ist notwendig, muss aber mit einer gerechten Verteilung der mit ihr verbundenen Belastungen einhergehen. Die Broschüre "Energiewende sozial gerecht gestalten - Positionen der Volkssolidarität für eine sozial gerechte Gestaltung der Energiewende" zeigt Probleme auf und macht Vorschläge, wie die Energiewende für alle gerecht gestaltet werden kann.

Seit Monaten wird in Politik und Medien eine Debatte über steigende Energiepreise als Folge einer Energiewende geführt. Verstärkt taucht dabei der Begriff der Energiearmut auf. Steigende Preise für Strom, Heizung, Mobilität und Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung haben für viele Menschen ganz praktische Auswirkungen im Alltag, insbesondere für jene mit geringen Einkommen. Als Sozial- und Wohlfahrtsverband positioniert sich die Volkssolidarität zu dieser Entwicklung mit dem vorliegenden Papier. Anliegen der Volkssolidarität ist es, sich in die gesellschaftliche Debatte einzumischen und auf eine sozial gerechte Gestaltung der Energiewende hinzuwirken.
Broschüre "Energiewende sozial gerecht gestalten"

 


Positionen der Volkssolidarität zum Bundestagswahlkampf 2013

Die Bundesdelegiertenversammlung der Volkssolidarität hat am 17. November 2012 die "Positionen der Volkssolidarität zum Bundestagswahlkampf 2013" verabschiedet und Weichen für die weitere Entwicklung der Lebensbedingungen in unserem Land gestellt. Umso wichtiger ist es, bereits im Vorfeld die konzeptionellen Vorstellungen der sich um die Macht in diesem Lande Bewerbenden kennenzulernen und darüber zu diskutieren. Die Volkssolidarität, ihre 250 000 Mitglieder und 17 500 hauptamtlich Beschäftigten, verbinden große Erwartungen an die sich bewerbenden Kandidaten und Parteien. Sie erwarten Antworten auf solche Fragen wie z. B.:

  • Warum werden die Reichen trotz Finanz- und Eurokrise immer reicher und warum nimmt die Zahl der Ärmeren immer mehr zu?
  • Warum gelingt es nicht, die Armut wirksam zu bekämpfen, obwohl wir in einem der reichsten Länder der Welt leben? Warum erreicht die Kinderarmut in einigen ostdeutschen Städten Spitzenwerte? Warum wird die Altersarmut zu einer Bedrohung für die Lebensverhältnisse einer ganzen Region?
  • Warum müssen gut 40 Prozent der Beschäftigten in Ostdeutschland Niedriglöhne hinnehmen, die schon jetzt und später im Alter zu Armut führen? Warum müssen Ostdeutsche niedrigere Mindestlöhne akzeptieren? Warum erhält eine Kindergartenerzieherin oder eine Altenpflegerin im Osten im Durchschnitt immer noch deutlich weniger Lohn als ihre Kollegin in den alten Ländern?
  • Warum wird die Lebensarbeitsleistung bei einem Rentner im Osten mit einem um über elf Prozent niedrigeren Rentenwert anerkannt? Warum werden Kindererziehung und Pflege in der Rente im Osten geringer bewertet als in den alten Ländern?
  • Warum müssen wir neben unseren Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung noch Zuzahlungen leisten, die Praxisgebühr bezahlen und künftig unabhängig vom Einkommen Zusatzbeiträge? Wann wird endlich eine ausreichende Finanzierung für gute Pflege durch Angehörige und professionelle Pflegekräfte ermöglicht?


Die Entscheidung am Wahltag wird vor allem davon abhängig sein, ob die Kandidaten und ihre Parteien auch nach der Wahl die Aussicht auf eine Politik bieten, welche die Lebensbedingungen für die Menschen in unserem Land real verbessert und in welchem Maße die Bürger ihren Interessen mit ihrer Stimme am Wahltag Gewicht verleihen.