Volkssolidarität


Bundesverband e.V.

Kinder / Jugend / Familie

© FM2 / Fotolia.comEine gute Kinderbetreuung und frühe Förderung für alle Kinder gehören zu den wichtigsten Zukunftsaufgaben in Deutschland. Gemeinsames Ziel von Bund, Ländern und Kommunen ist es, bundesweit ein bedarfsgerechtes und qualitativ gutes Angebot an Betreuungsplätzen insbesondere für Kinder unter drei Jahren zu schaffen. Denn seit dem 1. August 2013 hat jedes Kind ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz.
Dieser Rechtsanspruch kann durch das Angebot eines Betreuungsplatzes in einer Kindertageseinrichtung oder in der Kindertagespflege erfüllt werden.

 

Das Elterngeld

Das Elterngeld ist eine wichtige Unterstützung für Familien nach der Geburt eines Kindes. Es schafft den notwendigen Raum für einen guten Start in das gemein- same Leben mit dem neuen Familienmitglied. Das Elterngeld macht es für Mütter und Väter einfacher, vorübergehend ganz oder auch nur teilweise auf eine Erwerbstätigkeit zu verzichten und so mehr Zeit für die Betreuung ihres Kindes zu haben. Für die Eltern von Kindern, die ab dem 01. Juli 2015 geboren werden, besteht die Möglichkeit, zwischen dem Bezug von dem bisherigen Elterngeld ("Basiselterngeld") und dem Bezug von "ElterngeldPlus" zu wählen oder beides zu kombinieren.

 

ElterngeldPlus und flexiblere Elternzeit

Seit 1. Januar 2015 gilt das Gesetz zur Einführung des ElterngeldPlus mit Partnerschaftsbonus und einer flexibleren Elternzeit. Mit dem ElterngeldPlus ist es für Mütter und Väter nun einfacher, Elterngeldbezug und Teilzeitarbeit miteinander zu kombinieren. Eltern, die frühzeitig in Teilzeit wieder in den Beruf einsteigen, bekommen länger finanzielle Unterstützung und gewinnen so Zeit für die Familie. Außerdem ist die Elternzeit flexibler: Bis zu 24 Monate Elternzeit zwischen dem dritten und achten Geburtstag des Kindes können ohne Zustimmung des Arbeitgebers genommen werden. Der Arbeitgeber kann jedoch den dritten Abschnitt der Elternzeit aus dringenden betrieblichen Gründen ablehnen, wenn er zwischen dem dritten und achten Geburtstag des Kindes liegt.

Die neuen Regelungen gelten für Geburten ab dem 1. Juli 2015. Die Regelungen im Detail finden Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

 

Informationen zum Elterngeld (gilt für Geburten bis 31.12.2012)

Wer erhält wie viel Elterngeld und wie lange? Wo muss man das Elterngeld beantragen und welche Nachweise und Erklärungen sind dafür notwendig? Was sind die Ziele des Elterngeldes? Auf all diese Fragen finden Eltern und Interessierte hier konkrete Antworten.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) informiert auf seiner Homepage zum Thema Elterngeld und ElterngeldPlus und stellt unter anderem einen "Elterngeld-Schnellrechner" in seiner bisherigen Form sowie den aktualisierten und erweiterten Elterngeldrechner, der für Geburten ab  1. Juli 2015 gilt, zur Verfügung.

 

Kindergeld und Kinderzuschlag

Eltern, die einen Kinderzuschlag beanspruchen möchten, finden hier einen Überblick zu den wichtigsten Regelungen.
Einen Überblick zu den wichtigsten Regelungen für die Gewährung von Kindergeld nach dem Einkommensteuergesetz finden Sie hier.

Für Fragen und persönliche Anliegen zu Kindergeld und Kinderzuschlag steht Ihnen die Service-Rufnummer der Familienkasse zur Verfügung:
Tel.: 0800 4 5555 30
aus dem Ausland: +49 911 12031010 (gebührenpflichtig)
Servicezeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr

 

Kinder- Jugendgesundheit

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BzgA, die das Ziel verfolgt, Gesund­heits­risiken vor­zu­beugen und gesund­heits­fördernde Lebens­weisen zu unter­stützen, richtet sich mit ihren Informationen und Materialien zum Thema Kinder- und Jugendgesundheit an Eltern wie auch an Fachkräfte und Einrichtungen des Gesundheitswesens, der Frühpädagogik und Pädagogik und der Kinder- und Jugendhilfe, aber auch an die Kinder und Jugendlichen selbst.

Ein breites Angebot an Wissenswertem gibt das Internetportal rund um die gesunde Entwicklung von Kindern unter http://www.kindergesundheit-info.de/themen sowie die Fachdatenbank www.bzga.de/kindersicherheit zur Prävention von Kinderunfällen.

 

Erziehungs- und Familienberatung

Die Erziehungs- und Familienberatungsstellen der Volkssolidarität bieten an:

  • Erziehungsberatung für alle, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben
  • für Eltern, Pflege- und Adoptiveltern
  • für Großeltern
  • für Lehrer und Erzieher
  • auch für die Kinder und Jugendlichen selbst sind wir da
  • Beratung für Eltern und Kinder in Trennungs- und Scheidungssituationen
  • sozialpädagogische Beratung in Umgangs- und Sorgerechtsfragen sowie
  • Begleiteter Umgang und
  • Mediation  

 

Bildungs- und Teilhabepaket

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die Arbeitslosengeld II, Sozialgeld oder Sozialhilfe erhalten oder deren Eltern den Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen, haben grundsätzlich einen Rechtsanspruch auf Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets. Zudem kann ein Anspruch auf Leistungen des Bildungspakets nach dem SGB II bestehen, wenn das Kind bzw. seine Eltern zwar ansonsten keine der genannten Sozialleistungen beziehen, jedoch die spezifischen Bildungs- und Teilhabebedarfe des Kindes nicht decken können. Wichtige Informationen zum Bildungs- und Teilhabepaket und darüber, wo Sie die Leistungen des Bildungspakets bei Ihnen vor Ort beantragen können finden Sie hier.