Volkssolidarität


Bundesverband e.V.

Existenzsicherung / Schulden

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Sowohl "Hartz IV"-Empfänger als auch Erwerbstätige unterer Einkommensgruppen wissen nur zu gut, dass das Geld zum Leben oft nicht reicht. In welchem Rahmen Betroffene finanzielle Unterstützung bekommen können, hängt ab vom Einkommen bei:

 

 

 

  • nichtselbständiger Arbeit/ selbständige Arbeit
  • Arbeitslosengeld (nach Verlust des Arbeitsplatzes)
  • Arbeitslosengeld II nach SGB II (umgangssprachlich Hartz IV) sowie
  • Grundsicherung nach SGB XII

Danach sind verschiedene Antragstellungen möglich. Welche Anträge bei welcher Behörde oder Einrichtung gestellt werden können, erfahren Sie in einer Liste als PDF-Datei in der rechten Spalte unter "Publikationen & Informationen".

 

Schulden und Schuldnerberatung

Nicht selten wird aus einer Verschuldung eine Überschuldung. Auslöser hierfür können Arbeitslosigkeit, Trennung und Scheidung, Krankheit, Tod von Familienangehörigen, mangelnde Fähigkeit im Umgang mit Geld und Konsumangeboten oder gescheiterte Selbstständigkeit sein.

Die Beratungsstellen der Volkssolidarität stehen allen Ratsuchenden offen und bieten kompetente Hilfe und Unterstützung im Rahmen von Schuldner- und Insolvenzberatung.

Wir helfen:

  • einen Überblick über Ihre Einnahmen und Ausgaben zu gewinnen
  • den notwendigen Lebensunterhalt sicherzustellen
  • Einsparungsmöglichkeiten herauszufinden
  • die Ursachen Ihrer Verschuldungsprobleme zu klären, um einer Neuverschuldung vorzubeugen
  • ungerechtfertigte Forderungen abzuwenden
  • Vereinbarungen mit Ihren Gläubigern zu treffen (z.B.: Stundungen, Ratenzahlungen, Vergleich)
  • bei Weitervermittlung an andere Beratungsstellen bzw. Institutionen
  • einen Weg zu finden, mit der Schuldensituation besser umgehen zu können, auch wenn eine Regulierung zunächst nicht möglich ist.

 

Wir beraten, wenn:

  • Mahn- und Vollstreckungsbescheide zugestellt werden
  • der Gerichtsvollzieher kommt
  • Inkassobüros Briefe senden
  • das Gehalt bzw. Konto gepfändet wird
  • der Strom abgeschaltet wird
  • die Wohnung gekündigt wird
  • Sie mit Ihren Problemen nicht mehr zurechtkommen.

 

Prinzipiell gilt, staatlich anerkannte Schuldnerberatungsstellen sind kostenfrei, private dagegen nicht. Nutzen Sie daher auch die Vor-Ort-Möglichkeiten von Schuldnerberatungsstellen in gemeinnütziger oder kommunaler Trägerschaft.