Volkssolidarität


Bundesverband e.V.

Die Volkssolidarität im Jahr 2015

Die Volkssolidarität wurde im Oktober 1945 im Osten Deutschlands gegründet mit dem Anliegen, soziale Not und Elend nach dem Ende des Krieges zu lindern. Der Verband hat eine lange Tradition des sozialen Engagements für ältere Menschen, chronisch Kranke, Pflegebedürftige, sozial Benachteiligte und für Kinder und Jugendliche. Seit der Gründung ist der Grundwert Solidarität Leitmotiv des Wirkens des Verbandes.

Das heutige Wirken der Volkssolidarität als Sozial- und Wohlfahrtsverband umfasst drei Aufgabenbereiche:

- den Mitgliederverband mit einem vielgestaltigen Vereinsleben in den Mitglieder-, Interessen- und Selbsthilfegruppen, getragen von dem freiwilligem sozialen Engagement vieler Mitglieder und Mitarbeiter;

- die sozialen Dienste und Einrichtungen, sozial-kulturellen Angebote, Sozialberatung sowie Vorsorgeangebote und

- die sozial-politische Interessenvertretung.

  • Mit circa 180.000 Mitgliedern und mehr als 18.000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört die Volkssolidarität zu den großen Sozial- und Wohlfahrtsverbänden der Bundesrepublik.
  • Mehr als 22.000 ehrenamtliche Mitarbeiter leisteten mit über vier Millionen Stunden eine soziale Wertschöpfung von jährlich rund 34 Millionen Euro für das Gemeinwesen.
  • In den knapp 510 Freizeit- und Begegnungsstätten sowie Begegnungszentren des Verbandes für jung und alt wurden Veranstaltungen organisiert. An den „Reisen mit der Volkssolidarität“ nahmen über 100.000 Gäste teil.
  • 155 ambulante Pflegedienste und 133 stationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen der Volkssolidarität sichern für mehr als 56.000 Menschen eine stabile und qualitätsgerechte sozial-pflegerische Betreuung. Für die Versorgung von Betreuten im ambulanten und stationären Bereich reichte die Volkssolidarität fast eine Million Essenportionen durch die Mahlzeitendienste aus.
  • Das Angebot „Wohnen bei der Volkssolidarität“ wurde von etwa 8.300 Menschen in 236 Wohnanlagen wahrgenommen.
  • Ein weiteres Angebot im Sinne einer schnellen Notfall-Hilfe im eigenen Zuhause ist die Aufschaltung von Hausnotrufgeräten, das von über 10.800 Menschen genutzt wurde.       
  • Die Volkssolidarität ist Träger von 378 Kindertagesstätten mit rund 38.000 Kindern. Hinzu kommen 24 Kinder- und Jugendheime und sonstige betreute Wohnformen der Heimerziehung sowie die offene Jugendarbeit, die in 40 Freizeit- und Erholungseinrichtungen für über 8.000 Kinder und Jugendliche realisiert wird.
  • In circa 890 Einrichtungen gibt es Beratungsangebote von allgemeiner Sozialberatung bis hin zur konkreten fachlichen und sozialen Beratung im Bereich der Alten- und Gesundheitshilfe, der Suchtkrankenhilfe, der Armen- und Obdachlosenhilfe sowie der Familien-, Kinder- und Jugendhilfe.
  • 30 Einrichtungen betreuen Menschen in besonderen sozialen Situationen.
  • Die Volkssolidarität betreute rund 1.800 Flüchtlingen in rund 20 Einrichtungen und versorgte mehr als 2.800 Flüchtlinge mit Essen.
  • Sozialpolitische Dokumente: Seniorenpolitische Standpunkte; „Rentenpolitische Leitlinien der Volkssolidarität“; „Volkssolidarität gegen Rechtsextremismus und Ausländerfeindlichkeit“; Broschüre gemeinsam mit SoVD „Gesundheit braucht Solidarität“; Positionen zur Reform der Pflegeversicherung; Broschüre „Energiewende sozial gerecht gestalten“; Vorschläge zur Reform der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

Präsident der Volkssolidarität: Dr. Wolfram Friedersdorff
Bundesgeschäftsführer: Horst Riethausen

Alte Schönhauser Str. 16, 10119 Berlin
Tel. 030 – 2789 7-0       
Fax 030 – 2759 3959
E-Mail:  bundesverband@volkssolidaritaet.de

Stand: Juni 2016