Volkssolidarität


Bundesverband e.V.

Refugees welcome in der Volkssolidarität

65,6 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, so der Jahresbericht des UN-Flüchtlingshilfswerk 2016. Sie fliehen vor Terror, Krieg und politischer Verfolgung. Die Hälfte der Flüchtenden sind Kinder. Der heutige Weltflüchtlingstag erinnert daran, dass diese Menschen nicht in Vergessenheit geraten.

Nicht die Augen vor den Problemen der Welt verschließen

Dr. Wolfram Friedersdorff, Präsident der Volkssolidarität äußert sich hierzu, wie folgt:

„Es ist fatal zu meinen, die Anzahl flüchtender Menschen ginge uns nicht an, weil weniger nach Deutschland kämen. Beinahe täglich sterben unzählige Menschen auf der Flucht in ein sicheres Leben. Wir dürfen nicht die Augen vor den Problemen der Welt verschließen, weil es uns hier gut geht. Wichtig ist, vor Ort zu unterstützen, damit die Menschen nicht gezwungen sind, zu fliehen.

Statt mit ständigen Asylrechtsverschärfungen geflüchtete Menschen zu kriminalisieren und zu stigmatisieren, sollten von den politischen Vertretern endlich nachhaltige Pläne zur Teilhabe an der deutschen Gesellschaft entwickelt werden. Die Zugänge zu Kitaplätzen, Deutschkursen, Wohnungen, Ausbildung und den Arbeitsmarkt müssen vereinfacht werden, um den Menschen eine Zukunft zu bieten. Gleichermaßen notwendig ist eine klare Position der deutschen Innenpolitik  gegen Hass auf Geflüchtete und rechte Parolen.“

Im Mai dieses Jahres verabschiedete der Bundestag eine weitere Verschärfung des Asylrechts. Unter anderem wird der Verbleib in der Erstaufnahmeeinrichtung von sechs auf 24 Monate verlängert. Bereits im Vorfeld protestierten Sozialverbände wie der Paritätische Wohlfahrtsverband mit Verweis auf die UN-Kinderrechtskonvention gegen den Beschluss, da eine kindgerechte Unterbringung in Erstaufnahmeeinrichtungen und eine Teilhabe unter diesen Bedingungen kaum möglich sei.

Die Volkssolidarität ist in Berlin, Ostdeutschland und Nordrhein Westfahlen haupt- und ehrenamtlich in der Unterstützung geflüchteter Menschen aktiv. Neben dem Betreiben mehrerer Unterkünfte für Geflüchtete setzt sich die Volkssolidarität mit zahlreichen Angeboten für geflüchtete Menschen oder Menschen mit Migrationshintergrund ein.

Projekte der Volkssolidarität im Fachbereich Flucht und Migration

Hier finden Sie eine Auswahl von Projekten im Bereich Flucht und Migration, in denen Mitarbeiter/innen, ehrenamtlich Engagierte, Mitglieder und Freunde der Volkssolidarität sich aktiv mit vielen Ideen und noch mehr Einsatz diesem wichtigen sozialpolitischen Thema widmen. 

Berlin:
http://www.volkssolidaritaet.de/berlin/gefluechtete/

Brandenburg:
http://www.volkssolidaritaet.de/vb-oberhavel/

http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2014/02/Kontaktbroschu%CC%88re_Net.pdf

https://www.luckenwalde.de/media/custom/2625_3084_1.PDF?1494485746

Verbandsbereich Mittelmark: Wohnverbundeine Einrichtung der stationären Kinder und Jugendhilfe. Hier wohnen derzeit 27 unbegleitete junge Geflüchtete.

Mecklenburg-Vorpommern:
https://www.volkssolidaritaet.de/uecker-randow-ev/begegnung-kultur/migrationsberatung/

https://www.volkssolidaritaet.de/uecker-randow-ev/begegnung-kultur/fluechtlingsbetreuung/

Nordrhein Westfalen:
http://www.volkssolidaritaet.de/suche/presse/sprechstunde-fuer-migranten-und-fluechtlinge-1/

Sachsen:
http://vs-werdau.de/wp/einrichtungen/migrationsberatung

 

Sachsen-Anhalt:
http://www.buendnis-toleranz.de/themen/toleranz/170830/offen-bunt-anders

Ehrenamtliche Mitglieder aus dem Regionalverband Elbe-Mulde haben die Bürgerinitiative 'Offen.Bunt.Anders.' gegründet und sich seitdem intensiv für geflüchtete Menschen in und in der Umgebung von Gräfenhainichen einsetzen. 2016 wurde die Initiative für ihr Engagement mit dem Integrationspreis in der Kategorie "Engagiert für Willkommenskultur" ausgezeichnet.

Weitere Infos zur Preisverleihung:
http://www.mz-web.de/graefenhainichen/initiative-offen-bunt-anders-integrationspreis-2016-geht-nach-graefenhainichen-25289836

 

 

 

 

 

 

 

Thüringen:
http://www.volkssolidaritaet.de/kv-gera-ev/gefluechtete/

'Refugees-Welcome'-Logo

Das Silhouettenbild in unserem Artikel ist übrigens das weltweit bekannte und im Einsatz für geflüchtete Menschen genutzte 'Refugees Welcome'-Logo. Folgender Artikel beantwortet die Frage, woher das berühmte Logo kommt:

Woher kommt das 'Refugees Welcome'-Logo?

Ursprünglich war das Bild ein Hinweisschild auf Highways. Es warnte Autofahrer vor illegalen Immigranten, die möglicherweise überraschend die Straße überqueren. Das Zeichen war eine Antwort auf über 100 Tote, die bis 1990 innerhalb von nicht einmal fünf Jahren durch Verkehrsunfälle in der Nähe der mexikanischen Grenze ums Leben kamen. Erste Schilder der rennenden Familie wurden in Kalifornien im September 1990 aufgestellt. Weiterlesen