Volkssolidarität


Bundesverband e.V.

Nie wieder Krieg!

Verbandspräsident der Volkssolidarität Dr. Wolfram Friedersdorff zum Internationalen Weltfriedestag am 1. September

Angesichts der wachsenden Zahl flüchtender Menschen vor Krieg und Terror in der Welt und der Besorgnis erregenden kriegerischen Rhetorik in der politischen Weltöffentlichkeit fordert der Verbandspräsident der Volkssolidarität Dr. Wolfram Friedersdorff anlässlich des Weltfriedenstages am 1. September dazu auf, mit lauter Stimme für den Frieden einzutreten:

Heute vor 78 Jahren hat der 2. Weltkrieg begonnen. Die Folge war eine humanitäre Katastrophe bisher unbekannten Ausmaßes. Mehr als 60 Millionen Menschen verloren ihr Leben. Mehr als 30 Millionen Menschen befanden sich auf der Flucht.

Die Gründung der Volkssolidarität ist direkt verbunden mit der zu Kriegsende bestehenden sozialen Ausnahmesituation. Chaos, Elend, Trümmer prägten im Jahr 1945 das Alltagsbild. Die Volkssolidarität organisierte als einer der ersten demokratischen Akteure jener Nachkriegsjahre den Kampf ums Überleben der Menschen in Deutschland und ganz besonders für die Menschen, die auf der Flucht waren. Die freiwilligen Helfer und Helferinnen der Volkssolidarität richteten Wärmestuben ein und Suppenküchen, eröffneten Einrichtungen für die vielen Waisenkinder, sammelten Brennholz, Bekleidung, Möbel, Lebensmittel. Dieses Bekenntnis zu Solidarität und der Wunsch nach Frieden bestimmen auch heute das Handeln der Mitglieder des Verbandes, von denen viele selber noch die Schrecken des Krieges erlebt haben.

Nach 78 Jahren hat das Kriegen nicht aufgehört. 65 Millionen Menschen – mehr als jemals zuvor – sind im Jahr 2017 weltweit auf der Flucht vor Terror, Krieg und politischer Verfolgung. Die Hälfte davon sind Kinder. Die furchtbaren Auswirkungen, die dieses Schicksal auf Menschen hat, erfahren wir in unserem Verband besonders intensiv  in den Einrichtungen und Projekten für geflüchtete Menschen, die wir seit zwei Jahren  zunehmend eröffnen. Mit Sorge ist auch die aktuelle Rhetorik in der politischen Öffentlichkeit zu betrachten, in der die Stimmen, die die Möglichkeit eines Krieges bis hin zu der eines Atomkrieges zur politischen Lösung deklarieren, im letzten halben Jahr einen erhöhten Lautstärkepegel erreicht haben. Lassen Sie uns lauter zu sein als die Kriegstreiber: Nie wieder Krieg! Nirgendwo! Nicht in unserem Namen!

 

Projekte der Volkssolidarität im Fachbereich Flucht und Migration

Hier finden Sie eine Auswahl von Projekten im Bereich Flucht und Migration, in denen Mitarbeiter/innen, ehrenamtlich Engagierte, Mitglieder und Freunde der Volkssolidarität sich aktiv mit vielen Ideen und noch mehr Einsatz diesem wichtigen sozialpolitischen Thema widmen. 

Berlin:
http://www.volkssolidaritaet.de/berlin/gefluechtete/

Brandenburg:
http://www.volkssolidaritaet.de/vb-oberhavel/

http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2014/02/Kontaktbroschu%CC%88re_Net.pdf

https://www.luckenwalde.de/media/custom/2625_3084_1.PDF?1494485746

Verbandsbereich Mittelmark: Wohnverbundeine Einrichtung der stationären Kinder und Jugendhilfe. Hier wohnen derzeit 27 unbegleitete junge Geflüchtete.

Mecklenburg-Vorpommern:
https://www.volkssolidaritaet.de/uecker-randow-ev/begegnung-kultur/migrationsberatung/

https://www.volkssolidaritaet.de/uecker-randow-ev/begegnung-kultur/fluechtlingsbetreuung/

Nordrhein Westfalen:
http://www.volkssolidaritaet.de/suche/presse/sprechstunde-fuer-migranten-und-fluechtlinge-1/

Sachsen:
http://vs-werdau.de/wp/einrichtungen/migrationsberatung

Sachsen-Anhalt:http://www.buendnis-toleranz.de/themen/toleranz/170830/offen-bunt-anders

Thüringen:
http://www.volkssolidaritaet.de/kv-gera-ev/gefluechtete/


Falls Sie Fragen haben zum Thema Flucht und Migration, dann rufen uns an oder schreiben eine E-Mail an:

Frau
Anne-Sarah Shiferaw
Koordinatorin Flüchtlingshilfe beim Volkssolidarität Bundesverband e.V.
Tel: 030 / 27897123
anne-sarah.shiferaw[at]volkssolidaritaet.de

Foto zum Artikel: Mitglieder der Volkssolidarität demonstrieren gemeinsam mit Menschen, die auf ihrer Flucht vor Krieg und Terror in Einrichtungen der Berliner Volkssolidarität eine Unterkunft gefunden haben (Mai 2016). Fotograf: Mario Zeidler