Volkssolidarität


Bundesverband e.V.

Fachtag/Workshop Volkssolidarität im ländlichen Raum

Wie kann Freiwilliges Engagement nachhaltig gestärkt werden?

Am 7. September führte die Volkssolidarität in Gera einen Fachtag mit dem Themenschwerpunkt Stärkung des Freiwilligen Engagements im ländlichen Bereich durch. Insgesamt fanden sich über 40 Teilnehmer/innen im Konferenzsaal der Stadtsparkasse Gera Greiz zusammen, um sich kennenzulernen und Erfahrungen aus den unterschiedlichen Verbandsbereichen auszutauschen. Dass es gerade in der heutigen Zeit notwendig ist, in strukturschwachen, ländlichen Regionen stärker in das Freiwillige Engagement zu investieren, steht ohne Zweifel fest.

Die Volkssolidarität setzt sich seit Jahren als größter Mitgliedverband Ostdeutschlands für eine bessere Refinanzierung z. B. von Begegnungsstätten ein. Will man Freiwilliges Engagement im Sozialraum stärken, bedarf es einer finanziellen Förderung seitens des Landes oder der Kommune.
Vertreter/innen der Thüringer Ehrenamtsstiftung, der Paritätischen BuntStiftung Thüringen und der Freiwilligenagentur Gera informierten zu bestehenden Förderprogrammen und stellten sich den Fragen der Veranstaltungsteilnehmer/innen. Elke Neisel stellte als Vertreterin der Thüringer Ehrenamtsstiftung für das Jahr 2018 zusätzliche Mittel für Freiwilligenagenturen im ländlichen Bereich in Aussicht, die von interessierten Organisationen beantragt werden können. Intensiv wurde sich über vorhandene Rahmenbedingungen und Fördermodalitäten ausgetauscht.
Gleich zu Beginn erläuterte Günther Kreps, Mitglied des Bundesvorstandes der Volkssolidarität, die Zielstellung und das Konzept der dezentral in den unterschiedlichen Landesverbänden durchgeführten Fachveranstaltungen. Ziel ist es eine stärkere inner- und außerverbandliche Vernetzung sowie einen gegenseitigen Erfahrungsaustausch voranzutreiben.
Ein durch die Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland am Nachmittag organisierter Workshop beschäftigte sich mit der Gewinnung von Vorständen, Beiratsmitgliedern, neuen Freiwilligen. Auch wurden Voraussetzungen einer guten innerverbandlichen Engagementförderung beschrieben. Gute Begleitung und eine Anerkennungskultur für freiwillig Engagierte sind dabei genauso wichtig, wie eine gute Öffentlichkeitsarbeit für das Freiwillige Engagement.
Die Ergebnisse der Fachtage in Magdeburg, Gera und Schwerin werden aktuell dokumentiert und ausgewertet und den Teilnehmer/-innen noch in diesem Jahr zur Verfügung gestellt. Das Feedback der Teilnehmer/innen war durchweg positiv, so dass wir uns jetzt schon auf die nächste Veranstaltung freuen dürfen!