Volkssolidarität


Bundesverband e.V.

Armut in den Blick nehmen – Sozialstaat stärken!

Sozialpolitisches Fachgespräch der Volkssolidarität am 6. Juni 2017

Der Blick auf Armut in Deutschland zeigt seit vielen Jahren ein alarmierendes Bild. Studien belegen die zunehmende Spaltung der Gesellschaft, das steigende Armutsrisiko und -potenzial sowie die geringe soziale Mobilität – vor allem im Osten des Landes.

In den politischen und medialen Debatten ist dieser Blick oft getrübt. Altersarmut und Kinderarmut werden gegeneinander ausgespielt und verharmlost. Noch immer werden zu wenig die gesellschaftlichen Ursachen von Armut in den Blick genommen. Das Bild, ein armer Mensch habe individuell versagt, lebt in den Köpfen fort und beeinflusst nicht zuletzt politische Entscheidungen. Politische Entscheidungen, die das Ausmaß von Armut in Deutschland bestimmen. Die Volkssolidarität wirft als starker Sozial- und Wohlfahrtsverband einen kritisch-konstruktiven Blick auf die Weichenstellungen in der Politik. 

Wir setzen uns dafür ein, dass die sozialen Sicherungs- und Leistungssysteme erhalten und weiter ausgebaut werden. Denn nur mittels eines starken Sozialstaates kann eine sozial gerechte Gesellschaft gestaltet werden. Gleiche Chancen für alle Menschen bilden das Fundament für ein solidarisches Miteinander und den sozialen Frieden in unserem Land.

Mit unserem Sozialpolitischen Fachgespräch wollen wir zunächst den Blick schärfen für die problematischen Lebenssituationen der heute in Armut Lebenden und die steigenden Ausmaße der Armut in Deutschland. Im zweiten Teil der Veranstaltung sollen politische Handlungsperspektiven aufgezeigt und diskutiert werden. Armut in einem der reichsten Länder der Welt muss nicht hingenommen werden. Im Jahr der Bundestagswahl wollen wir das Bewusstsein und den politischen Willen stärken, dass eine sozial gerechte Gesellschaft möglich.

Das Programm entnehmen Sie bitte der beigefügten Einladung.

Um Anmeldung wird bis zum 17. Mai 2017 gebeten. Per Email an: bundesverband@volkssolidaritaet.de oder per Fax an: 030-27593959.

[Titelfoto: „The Hand“ von Alex Proimos, CC-BY-NC]