Volkssolidarität


Berliner Volkssolidarität

Dieses Archiv bietet Ihnen einen Überblick über die älteren Artikel der Rubrik AKTUELLES aus Berlin.

 

Themen- Übersicht Aktuelles aus Berlin

Der 5. Berliner Sozialgipfel 2014

 

4. EU-Partnertreffen in Eupen/Belgien

Im September 2013 fand mit Beteiligung der Berliner Volkssolidarität ein weiteres Treffen beim EU-Partner Belgien (deutschsprachige Gemeinschaft) in Eupen statt. Thematischer Schwerpunkt war die Ehrenamtsförderung. Den Teilnehmern wurden u.a. vorgestellt:

  • das Freiwilligenmanagement der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens
  • das Lern- und Begegnungszentrum „Die Eiche“, deren Träger die christliche Krankenkasse ist
  • das Ehrenamt im Marienheim Raeren, Altenheim Franziskus
  • „Haus der Begegnungen“ – offenes Haus für alle Lebenslagen
  • „Umfrage 65+“ – gemeinsam mit Jugendlichen der Katholischen Landjugend
  • Inhalte und Ergebnisse der Befragung zur Lebenssituation der Senioren in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens durch das zuständige Ministerium
  • „Lager mit Zukunft“ – ein innovatives Projekt der Katholischen Landjugend Ostbelgien/ Jugendgruppe
  • Vorstellung des Projektes „Die helfende Hand“ des Josefine-Koch-Service
  • Leitstelle Ehrenamt in Raeren und die Kontaktstelle 50+

Bei den Projekten war die Möglichkeit zum ausführlichen Erfahrungsaustausch zwischen allen Teilnehmern gegeben. Interessant war das öffentliche Interesse an diesem EU-Projekt durch anwesende und referierende Vertreter aus Ministerien der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien, der Stadt Eupen sowie der Gemeinde Raeren.

Das Evaluierungstreffen der Teilnehmer der Volkssolidarität an diesem 4. EU-Partnertreffen fand im Oktober 2013 statt. Über das nächste Treffen beim EU-Partner Graz/Österreich Ende Januar 2014 werden wir wieder berichten. Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.

 

Von VS-Berlin unterstütztes Projekt gewinnt Demokratie-Preis der SPD-Bundestagsfraktion

Das un­ge­wöhn­liche Au­dio-Demo­kratie­pro­jekt "80­von­tausend - Mehr Demo­kratie tragen!" wurde mit dem ersten Platz des "Otto-Wels-Preis für Demo­kratie 2014" der SPD-Bundes­tags­fraktion aus­gezeichnet. Die Volks­soli­darität Landes­verband Berlin hat "80vontausend" mit unterstützt! (Wir berichteten darüber an dieser Stelle im Mai 2013.)

Knapp 700 BerlinerInnen und EisenacherInnen beteiligten sich und trugen Klangrucksäcke mit Erinnerungen und aktuellen Berichten, mit Gedichten, Musik und Gesang über den "Wert von Demokratie" durch ihre Stadt: vor Supermärkte und Theater, über Schulhöfe, durch Einkaufsstraßen, von der Wartburg, durch das Brandenburger Tor. Die Gewinner wurden in einem Festakt im Deutschen Bundestag ausgezeichnet.

In Gedenken an die Rede des damaligen SPD-Vorsitzenden Otto Wels im April 1933 gegen die Ermächtigungsgesetze der Nationalsozialisten, zeichnet die SPD-Bundestagsfraktion jährlich soziokulturelle Einrichtungen, Initiativen und Vereinen aus. In diesem Jahr haben sich 70 Projekte beworben, die sich mit den Mitteln der Kunst und in besonderer Weise gemeinnützig für soziale Integration und Demokratie engagieren.

Das Audioprojekt „80vontausend – Mehr Demokratie tragen!“ wurde mit dem 1. Platz des „Otto-Wels-Preis für Demokratie 2014“ der SPD-Bundestagsfraktion ausgezeichnet: „In besonderer Weise wurden hier Geschichten und Erlebnisse, die uns immer wieder neu den Wert von Demokratie aufzeigen, verständlich gemacht und in einer spektakulären Weise so aufbereitet, dass sie wirklich hautnah bzw. hörbar erlebt und erfahren werden können“, begründete die Jury.

An der Realisierung des Audi-Projektes haben weit über 20 Initiativen, Vereine, Schulen- und Ausbildungseinrichtungen, Theater und Kunstvereine und zahlreiche Einzelpersonenaus der „Hauptstadt Berlin“ und aus der „Wiege von Deutschland“, Eisenach, zusammen gearbeitet – insgesamt beinahe 700 Personen.

 

 

1.Mai-Feier mit vielen Gästen

Zum schon traditionellen 1. Mai-Fest im Garten des Nachbarschaftszentrums “Wir im Kiez” der Volkssolidarität in der Koppenstraße 62 von Friedrichshain fanden in diesem Jahr mehr als 250 Gäste zusammen. Bei recht schönem Wetter und guter Musik gestaltete sich das Fest zu einem gelungenen Nachmittag, bei dem man nicht nur miteinander ins Gespräch kam sonden auf dem auch getanzt wurde.

Zu den Gästen zählten u.a. Heidi Knake-Werner, Vorsitzende der Berliner Volkssolidarität, und Vorstandsmitglied Josefa-Marie Facklam, Landesgeschäftsführer André Lossin als auch Jan Stöß (SPD-Landesvorsitzender Berlin), Cansel Kiziltepe (SPD, Mitglied des Deutschen Bundestages), Martina Michels (Die Linke, Mitglied des Europäischen Parlaments) und Halina Wawzyniak (Die Linke, Bundestagsabgeordnete aus Friedrichshain-Kreuzberg).

 

 

Lesung im Maxim Gorki Theater aus „Der Rest, der bleibt“

Sie gehört zu den be­lieb­testen Schau­spie­lerinnen der DDR. Spätestens mit ihrer zweiten Haupt­rolle in "Verwirrung der Liebe" (1959) schafft sie den künst­lerischen Durch­bruch.

Neben zahl­reichen Bühnen­engagements spielt Bürger in über 80 Filmen der DEFA und des DFF. Fast vier Jahr­zehnte lang ist sie Mitglied des Ensembles der Volksbühne Berlin. Noch heute ist die Charakterdarstellerin auf der Bühne, im Fernsehen und Kino zu sehen.

Annekathrin und ihr späterer Mann, der Regisseur Rolf Römer, geraten mitten hinein in die politischen Konflikte der DDR. Es ist Bürgers Verdienst, dass das Museum der Charlotte von Mahlsdorf sowie das Regierungspalais August des Starken nicht gesprengt werden. Als die Mauern fallen und alle Welt in den viel versprechenden Westen abwandert, bleibt Annekathrin.

Es gibt noch Restkarten:
Samstag, 14. Juni 2014 / 11 und 13 Uhr Uhr / Maxim Gorki Theater
Musikalische Umrahmung: Lukas Natschinsky, Gitarre

Volkssolidarität Landesverband Berlin e.V.
VS Kultur
Möllendorffstr. 52, 10367 Berlin
Tel: 030 / 290 28 28 –25 oder –26
Email: vs-kultur-berlin@volkssolidaritaet.de

 

 

6. EU-Partnertreffen - Abschluss in Berlin

Ende April trafen sich die Teil­nehmer zum 6. und damit letzten EU-Partner­treffen des Projektes „Aktives Altern hat viele Gesichter“, bei dem diesmal die Volks­soli­darität Landes­verband Berlin der Gastgeber war. Bei dieser abschließenden Veranstaltungsrunde vom 28.04 – 30.04.2014 in Berlin gab es erneut einen Einblick in unter­schiedlichste Projekte ehren­amtlichen Wirkens und – wie stets - viel Gesprächsstoff.

„Aktives Altern hat viele Gesichter – mit­einander und für­einander“ hieß das EU-Programm für die Jahre 2012 – 2014, bei dem die Berliner Volks­soli­darität gemeinsam mit Partnern aus Belgien/Senioren­beirat der Gemeinde Raeren und aus Österreich/Aktive Seniorinnen und Senioren Graz e.V. mitwirkte. Schwer­punkte waren der Austausch von Erfahrungen in der Seniorenarbeit, die Gewinnung von Ehrenamtlichen für alle Aktivitäten in den Wohnbereichen, die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen im Wohnbereich, das generationenübergreifende Wirken mit Kinder- und Jugendeinrichtungen bis hin zur interkulturellen und Migrationsarbeit.

So gehörte diesmal zum Programm der Besuch des VS-Seniorenheims Buckower Ring in Marzahn, wo die Teilnehmer auch von der Vorsitzenden der Berliner Volkssolidarität Heidi Knake-Werner begrüßt wurden. Neben dem Seniorenheim lernten die Gäste den Migrationssozialdienst Marzahn-Hellersdorf sowie den Lichtenberger Bezirksverband der Volkssolidarität, den Pflegestützpunkt, den Stadtteiltreff Kissingenviertel in Pankow oder den Selbsthilfe-Treffpunkt Friedrichshain/Kreuzberg näher kennen. In allen Einrichtungen spielt die Unterstützung durch das Ehrenamt eine wesentliche Rolle.

>Die Teil­nehmer aus Belgien, Österreich und Berlin waren sich einig, dass die be­suchten Ein­rich­tungen viele An­regungen für die eigene Arbeit gegeben haben. Es war wiederum eine gute Möglichkeit, mit aktiven Seniorinnen und Senioren im deutsch­sprachigen Raum der EU ins Gespräch zu kommen. Zum Abschluss des zweijährigen Projektes wurde bekräftigt, dass derartige Kontakte weiter ausgebaut werden sollten. Dank an die Europäische Kommission, die dieses Projekt finanziert hat.

Mario Zeidler

 

Kontaktänderung - Neue Telefonnummer!

Neue Telefonnummer!

Den Mobi­litäts­hilfe­dienst Mar­zahn-Hellers­dorf der Berliner Volks­soli­darität er­reichen Sie ab sofort unter der Telefon­nummer: 030 54981304.

Mehr Informationen erhalten Sie hier. (Link setzen! Mobilitätshilfedienst; Betreuung)

 

 

Landesverband der Volkssolidarität Berlin e.V. mit neuem Geschäftsführer

Seit 1. April 2014 hat die Berliner Volks­soli­darität einen neuen Landes­geschäfts­führer. André Lossin (50) trat die Nach­folge von Miriam Ehbets an. André Lossin leitet nun den rund 20.000 Mit­glieder umfassenden Landes­verband mit seinen aktiven Bezirks­verbänden sowie den zahl­reichen Projekten und Ein­richtungen in der Bundes­hauptstadt.

Der gelernte Kaufmann und studierte Betriebs­wirt sowie Diplom-Politologe kann auf umfang­reiche Berufs­er­fahrungen im sozial-politischen Bereich sowohl in der Senats­verwaltung als auch als Geschäfts­führer der Jüdischen Gemeinde aufbauen. Im engen Zusammen­wirken mit den fünf Tochter­unternehmen der Berliner Volks­soli­darität wird es darum gehen, den anerkannten Sozial- und Wohl­fahrts­verband weiter zu profilieren.

Miriam Ehbets wurde im März bei einer Ver­anstaltung im Senioren­heim „Alfred Jung“ von der Beleg­schaft herzlich verabschiedet. In einer E-Mail-Nachricht an alle Mit­arbeiterinnen und Mitarbeiter bedankte sich Miriam Ehbets für die vertrauens­volle Zusammen­arbeit. Darin heißt es: „In den vergangenen drei­einhalb Jahren in der Berliner Volks­soli­darität haben wir gemeinsam einiges bewegt, neue Projekte umgesetzt und erfolg­reich gewirtschaftet. Das ist vor allem auch Ihr Verdienst; dafür und für die gute Zusammenarbeit bedanke ich mich ganz ausdrücklich bei Ihnen allen.“

Mario Zeidler

 

 

Herausforderungen an das Wirken der Volkssolidarität

Wie kann die Volks­soli­darität ihre sozialen An­gebote erhalten und ausbauen, die aktives Mit­glieder­leben und soziales Mit­einander ermöglichen? „Wer meint, Europa liegt weit weg, der irrt gewaltig“, betonte in diesem Zusammen­hang die Vor­sitzende der Berliner Volks­soli­darität Heidi Knake-Werner auf dem Erfahrungs­aus­tausch mit den Orts­gruppen­vor­sitzenden am 10. April 2014.

Entscheidungen auf europäischer Ebene beeinflussen zunehmend auch unsere sozialen Sicherungssysteme, denn die Beschlüsse wirken bis in die Kommunen hinein. So spannte die Vorsitzende auf der Beratung einen Bogen vom Aufruf zur Teilnahme an der Wahl zum Europäischen Parlament am 25. Mai bis hin zu der Vielzahl der unmittelbaren Aufgaben, die vor dem Sozial- und Wohlfahrtsverband stehen.

Wie ist die Berliner Volks­soli­darität auf­gestellt, um den aktuellen und zu­künftigen Anforderungen in der Bundes­haupt­stadt gerecht werden zu können? Diese Frage bewegte die Teil­nehmer beim dies­jährigen Erfahrungs­aus­tausch mit Orts­gruppen­vor­sitzenden. Einer lang­jährigen Tradition folgend, lud der Vorstand der Berliner Volks­soli­darität auch in diesem Jahr zu einer zentralen Beratung mit den Ortsgruppen ein. Zu der wiederum sehr gut besuchten Veranstaltung kamen 121 Vorsitzende und Vertreter der insgesamt rund 260 Mitgliedergruppen in die Max-Taut-Aula der gleichnamigen Berufsschule in Lichtenberg.

Beim regen Gedanken­aus­tausch in drei Arbeits­gruppen sowie im Plenum ging es u. a. um die weitere Aus­formung von regionalen Zentren der Volks­soli­darität und die Rolle von Nach­bar­schafts­projekten und Begegnungs­stätten für die Angebots­vielfalt. Daneben spielte die sinnvolle Vernetzung der Strukturen des Verbandes mit den Tochterunternehmen für die Mitgliedergewinnung oder die ehrenamtliche Arbeit eine Rolle sowie die sozialpolitische Interessenvertretung und eine wirksame Öffentlichkeitsarbeit.

Die sehr interessierte Diskussion zeigte deutlich, dass hier noch keine fertigen Ergebnisse vorliegen, sondern viel Stoff für künftige Debatten thematisiert wurden.

Mario Zeidler

 

 

VS-Plakate prägten Stadtbild

Die dies­jährige Spenden­sammlung der Berliner Volks­soli­darität ist deutlich im Stadtbild wieder zu finden. Nachdem in der ersten Märzhälfte schon einmal an 180 Standorten der Stadt die großflächigen Werbeposter auffielen, war nun das markante Postermotiv an weiteren 120 Flächen überall in der Stadt angebracht.

Von Pankow bis Alt­glienicke und von Bies­dorf bis nach Kreuz­berg war die Werbe­bot­schaft der Volks­soli­darität gut sichtbar präsent. Die öffent­lich­keits­wirk­same Werbe­kampagne des an­erkannten Sozial- und Wohl­fahrts­verbandes wurde in dieser Form und Breite erstmals durchgeführt.

Mario Zeidler

 

 

Der FAHRBARE MITTAGSTISCH der Volkssolidarität sucht ehrenamtliche Mitarbeiter,

 

  • die in einem zuverlässigen Team arbeiten wollen
  • die älteren Menschen täglich eine kleine Freude machen wollen
  • die gerne Eigenverantwortung tragen
  • die freundlich und aufgeschlossen sind
  • die im Besitz eines Führerscheines sind und besser noch, über Fahrpraxis verfügen
  • die Treppensteigen als sportliche Herausforderung sehen.

Für ihre Unterstützung erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, freuen wir uns auf Ihren Anruf.
Täglich in der Zeit von 8 bis 13 Uhr.
Rufnummer: 030 51 06 48 50
E-Mail: mittagstisch@volkssolidaritaet.de

 

 

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