Volkssolidarität


Berliner Volkssolidarität

Kuchen essen, sexuelle Vielfalt leben

Volkssolidarität ist Gastgeber für Anschnitt von Kiss Kiss Kuchen

Heidi Knake-Werner, Vorstandsvorsitzende der Volkssolidarität Berlin, hat mit Bastian Finke vom schwulen Anti-Gewalt-Projekt MANEO und André Lossin, Landesgeschäftsführer der Berliner Volkssolidarität, mehrere Kiss Kiss Kuchen angeschnitten. Mit dieser Aktion wird ein sichtbares Zeichen gegen Homophobie und Hassgewalt, gegen jede Form von vorurteilsmotivierte Gewalt, sowie für gesellschaftliche Toleranz und Vielfalt gesetzt.

Seit 2006 mobilisiert MANEO im Rahmen seiner Kampagne "Kiss Kiss Berlin" mit verschiedenen Aktionen jährlich zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Trans*phobie, der weltweit am 17. Mai begangen wird. Denn noch immer finden täglich Ausgrenzung, Übergriffe und Hassgewalt gegen LSBT* statt, in Berlin, in Deutschland, in der ganzen Welt. Als Mitglied im Bündnis gegen Homophobie hat sich die Volkssolidarität gerne an dieser Aktion beteiligt. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohnen dem Kuchenanschnitt bei und aßen die unter anderem mit roten Früchten gefüllten Kuchen. Gestiftet wurden diese von MORE Berlin, dem Restaurant in der Schöneberger Motzstraße.

 

"Bei der Volkssolidarität sind wir für jede und jeden da, unabhängig von ihrer parteipolitischen, nationalen und religiösen Zugehörigkeit. Diese Weltoffenheit leben wir, das ist uns wichtig. Das zeigen wir auch durch unsere Mitgliedschaft im Bündnis gegen Homophobie", sagt André Lossin, Landesgeschäftsführer der Volkssolidarität Berlin.Homophobie und Hassgewalt, jede Form von vorurteilsmotivierter Gewalt, eben auch Antisemitismus und Rassismus, dürfen in unserer Stadt und in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Demokratische Grundwerte wie Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit müssen bewahrt, gesellschaftliche Solidarität gestärkt werden.

 

Auftakt von "Kiss Kiss Berlin" bildete die Aktion "Mit bunten Blumen für ein Buntes Berlin" am 21. März anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus. Mit Unterstützung von über 40 Schülerinnen und Schülern aus sieben verschiedenen Berliner Schulen und "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" wurden an diesem Tag über 1.500 Tütchen mit Blumensamen verteilt. Denn Farben und Vielfalt machen unser Land reicher.

 

"Gemeinsam mit unseren Unterstützerinnen und Unterstützern und Partnerinnen und Partner wollen wir ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus, Homophobie, Trans*phobie, gegen jede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit setzen, ebenso Zeichen für gesellschaftliche Vielfalt, Gleichberechtigung, Toleranz und Akzeptanz, für ein buntes und weltoffenes Berlin. Wir alle müssen uns weiter dafür einsetzen, Einfalt, Populismus und Vorurteile in den Köpfen von Menschen abzubauen, eben auch in Berlin. Diese Herausforderung muss als gesamtgesellschaftliche Aufgabe angenommen werden", so Bastian Finke, Leiter von MANEO.

 

Unterstützt von Mitgliedern des 'Berliner Toleranzbündnisses' (BTB) (www.berliner-toleranzbuendnis.de ) werden insgesamt 12 "Kiss Kiss Berlin - Regenbogenkuchen" gebacken und an MANEO gestiftet. Zwischen dem 2. und 17. Mai werden die Kuchen an repräsentativen Ort in Berlin gemeinsam mit Partnerinnen und Partner angeschnitten, die ein sichtbares Zeichen gegen Homophobie und Hassgewalt, gegen jede Form von vorurteilsmotivierte Gewalt, sowie für gesellschaftliche Toleranz und Vielfalt setzen wollen.

 

"Kiss Kiss Berlin - Regenbogenkuchen" werden u.a. im Berliner Abgeordnetenhaus, im Berliner Rathaus, in der Polizeidirektion 3, im Amtsgericht Tiergarten, in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, in einem Flüchtlingsheim, in dem Bürgerkriegsflüchtlinge und Asylsuchende wohnen, angeschnitten.