Volkssolidarität


Berliner Volkssolidarität
Zahlreiche Menschen gingen für Solidarität, Integration und eine bessere Rente auf die Straße. Foto: Volkssolidarität Berlin 2017

Für Rente die reicht, Solidarität und gelingende Integration

Volkssolidarität mit mehr als 100 Menschen auf der Demo zum 1. Mai

Dem Aufrug zur traditionellen Demonstration am 1. Mai in Berlin ist die Volkssolidarität wieder mit mehr als 100 Personen nachgekommen. Bei Sonnenschein und Wind liefen Kinder, Frauen und Männer mit Fahnen, Luftballons und Banderolen vom Hackeschen Markt zum Brandenburger Tor. Auch in anderen Bezirken ging die Volkssolidarität für Toleranz und eine soziale Stadt auf die Straße und feierte traditionelle Maifeste.

Es weht ein kalter Wind über den Sammelplatz am Hackeschen Markt, aber das schreckt die Mitglieder der Volkssolidarität nicht. Die ersten warten bereits kurz nach neun am Treffpunkt, und dann wird es immer bunter im Volkssolidaritäts-Block. Fahnen und Warnwesten wurden ausgeteilt, #machtSinn-Sticker auf Jacken geklebt, der letzte Kaffee vor dem Start getrunken. Dieses Jahr hat das Motto der Demonstration mit Verweisen auf eine gerecht Rente, eine gelingende Integration und mehr Solidarität noch mehr Menschen mobilisiert als im Vorjahr.

 

Eine Kollegin hat Luftballon-Gas und bunte Ballons mitgebracht, und schon gibt es bei den Kindern in der Gruppe kaum noch ein Halten. "Ich möchte auch einen, ich auch! Ich auch!" kleine Hände strecken sich nach den roten, grünen, violetten, gelben und blauen Ballons. Kurz nach dem Start fliegen die ersten gen Himmel. Dazwischen blitzen Transparente auf, "Kein Mensch ist illegal" und "keine Abschiebung nach Afghanistan" ist dort zu lesen. Die Bewohnerinnen und Bewohner von Unterkünften für Geflüchtete finden es wichtig. hier gelesen und gehört zu werden.

 

Der Landesvorstand der Volkssolidarität ist fast vollzählig vertreten, Bezirksvorsitzende sind gekommen. Vor der Gruppe mit Volkssolidaritätsfahnen weht es auch grün, die Grünen laufen direkt hinter der SPD in Richtung Brandenburger Tor. Im Demonstrationszug wird viel gelacht und manchmal sogar gesungen, und weil es so kalt ist und alle schneller laufen, sind die mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr als eine Stunde früher als im Vorjahr am Ziel.