Volkssolidarität


Berliner Volkssolidarität
Fröhliche Gesichter zum Fest: (von links) Uwe Mahrla, Geschäftsführer Sozialdienste der Volkssolidarität, Bundestagsabgeordnete Eva Högl, Esther Werth, Geschäftsführerin Sozialdienste der Volkssolidarität und André Lossin, Landesgeschäftsführer.

Danke für die tolle Arbeit

Sozialstation der Volkssolidarität für Mitte und Prenzlauer Berg wird 25 Jahre alt

Mit flotten Ansprachen, hilfreichen Beratungsangeboten und gutem Essen hat die Sozialstation Mitte/Prenzlauer Berg ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. 60 Gäste kamen bei schönstem Sommerwetter, darunter zwei Bundestagsabgeordnete und viele Kolleginnen und Kollegen aus anderen Einrichtungen.

Sie konnten an diesem Tag nicht fehlen: Erika Biedermann hat die Sozialstation damals aufgebaut, Marianne Ledetsch war die erste Qualitätsbeauftragte der Berliner Station der Volkssolidarität für ambulante Pflege. Die beiden Damen standen stolz unter den grünen Bannern und den bunten Luftballons samt aufgeblasenen Zahlen "25" und freuten sich, dass ohne sie das alles hier vermutlich nicht da wäre.

 

Kurz nach elf Uhr an diesem Mittwoch ist der Platz vor den hellen Büroräumen der Sozialstation voll gepackt mit Menschen. "25 Jahre, da gibt es viel zu erzählen", sagt Landesgeschäftsführer André Lossin. Bevor er einen pointierten Vortrag über den Bevölkerungsaustausch in Mitte nach der Wende und deren Auswirkungen auf die Arbeit der Sozialstation hält, begrüßt er die beiden Bundestagsabgeordneten Eva Högl und Mechthild Rawert, die zur Feier erschienen sind. Und er lobt ausdrücklich die Kolleginnen und Kollegen der Sozialstation: "Danke für die tolle Arbeit!"

 

Leider bleibt noch viel zu tun, damit die Pflege auch in Zukunft so gut bleibt, wie sie heute ist. Entsprechend kämpferisch gibt sich Mechthild Rawert: "Persönlich bin ich dafür, das die Pflege zu einem Rechtsanspruch wird", sagt sie. So wie André Lossin sieht Sie den Fachkräftemangel als große Herausforderung. "Machen Sie Druck im Interesse der Pflege", ruft Sie den Feiergästen zu.

 

Uwe Mahrla, Geschäftsführer der Sozialdienste der Volkssolidarität Berlin gGmbH, die unter anderem diese Sozialstation betreibt, bedankte sich auch nochmals bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seines Unternehmens. Viele der Kolleginnen und Kollegen arbeiten schon lange bei der Volkssolidarität: allein in der Sozialstation sind sieben seit mehr als 20 Jahren dabei, weitere vier seit mehr als 25 Jahren und eine Mitarbeiterin sogar seit 33 Jahren. Der Pflegeexperte bedachte bei seiner Ansprach den Wandel in der Pflege und die jüngste Pflegereform durch das Pflegestärkungsgesetz II: "Nunmehr steht der Mensch mehr im Mittelpunkt", sagt Mahrla. "Das bedeutet für uns wieder Umdenken und Neudenken von Ansprüchen und Leistungen. Vieles haben wir den Betroffenen vorsorglich in den letzten Jahren abgenommen. Jetzt müssen wir auch wieder Neues zulassen".

 

Gemeinsam mit Pflegedirektorin Sylvia Svoboda überreichte der Geschäftsführer den beiden Kolleginnen Blumensträuße, die das Fest federführend vorbereitet haben. Auch andere Gäste und Klienten hatten sich mit Blumen für 25 Jahre tolle Arbeit bedankt, die Sträuße füllten ein langes Sideboard in den Räumen.

 

Damit interessierte Gäste sich über die Veränderungen und Vorzüge des Pflegestärkungsgesetzes II informieren können, standen im Anschluss an die Ansprachen Experten der Volkssolidarität für Beratungsgespräche bereit. Außerdem konnten sich die Gäste, am so bunten wie gesunden Buffet bedienen und durch die Räume der Sozialstation führen lassen. Dort findet zum Beispiel einmal wöchentlich für mehrere Stunden eine Betreuung von Menschen mit Demenz statt.