Volkssolidarität


Berliner Volkssolidarität
Foto: Jung-Wolff/Volkssolidarität 2017

Ein Haus für 450 Menschen

Die Volkssolidarität übernimmt als Interimsbetreiber die Unterkunft in Marzahn-Hellersdorf

Die mobile Unterkünft für Flüchtligne (MUF) in der Wittenberger Straße 16-18 in Marzahn-Hellersdorf ist die erste ihrer Art, die in Berlin eröffnet. Der Bau der Einrichtung hat 17,8 Millionen Euro gekostet. Das Land Berlin baut derzeit im Rahmen eines Programms mit einem Umfang von 200 Millionen Euro insgesamt neun dieser modularen Unterkünfte. Laut Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hat das Gebäude eine Lebensdauer von 100 Jahren und kann bei wechselndem Platzbedarf sehr leicht einer anderen Nutzung zugeführt werden.

Die Einrichtung hat eine Kapazität von 450 Personen und wird zunächst von Bewohnerinnen und Bewohnern aus unterschiedlichen Notunterkünften in Steglitz-Zehlendorf bezogen, die jetzt leergezogen werden. Das Land Berlin will sämtliche noch verbleibende Notunterkünfte in Turnhallen bis zum Ende des ersten Quartals 2017 leerziehen.

Die Volkssolidrität übernimmt via ASOG-Bescheid ab sofort als Interimsbetreiber die Einrichtung für die kommenden Monate, bis ein dauerhafter Betreiber festgelegt wird.