Volkssolidarität


Berliner Volkssolidarität

Beratung für Männer - gegen Gewalt

Was ist das erste, das Ihnen beim Thema Beratung für Männer – gegen Gewalt einfällt?

Ja, so geht es nicht mehr weiter. Ich will rausfinden … diesen Weg rausfinden aus diesem Labyrinth … anders leben als vorher.

Weil Aggressionen, Wutausbrüche – gegen Frau, gegen Kind, gegen Freunde, das schadet nur einem selbst.

Ich find‘s toll, dass es die Beratung gibt. Ich find‘s wunderbar, dass man die Möglichkeit hat, sich mit anderen zu treffen. In professioneller Obhut, sag ich mal, mit anderen zu treffen, die ähnlich mehr oder weniger ähnlich gelagerte Probleme haben, wie man selbst und zu erfahren, dass man nicht alleine ist.

 

Häusliche Gewalt ist gefährlich für die Gewaltopfer und die mitbetroffenen Kinder, vor allem während der Trennung. 

In der Regel handelt es sich nicht um einzelne Taten. Oft sind sie Bestandteil einer langjährigen Misshandlungsbeziehung. Diese Taten werden überwiegend von Männern gegen ihre (ehemalige) Partnerin ausgeübt. Deshalb wendet sich die Beratung für Männer – gegen Gewalt schwerpunktmäßig an Männer.

 

Die Beratung für Männer – gegen Gewalt will mit ihrer Arbeit:

  • Gewaltopfer vor Misshandlungen und Nachstellungen bewahren.
  • Mitbetroffene Kinder vor den oft traumatischen Folgen von Gewalt in der Familie schützen.
  • Gewaltfreie Alternativen von Männlichkeit entwickeln, nicht zuletzt für junge Männer.
  • Männer dabei unterstützen, gewaltfrei zu leben sowie Frauen als unverletzlich und eigenständig anzuerkennen.
  • Auf die Folgen von Gewalt für die Opfer und sich selbst aufmerksam machen.


Die Beratung für Männer – gegen Gewalt betont die volle Verantwortung des Täters für sein Handeln. Er hat gewalttätiges Verhalten gelernt. Doch ebenso kann er sich gewaltfreies Handeln aneignen.

 

Die Beratung für Männer - gegen Gewalt bietet Ihnen:

  • Telefonische Kontaktaufnahme zur Information und Terminabsprache.
  • Persönliches Erstgespräch mit einer Beraterin und/oder einem Berater.
  • Klärung der gegenwärtigen Lage sowie der notwendigen nächsten Schritte.
  • Die Kurse gegen Gewalt an Frauen dauern ein halbes Jahr und beinhalten ein wöchentliches Treffen (25 Sitzungen à 2 Stunden).
  • Ein Schwerpunkt sind die Auswirkungen von häuslicher Gewalt auf die Kinder (insbesondere für Väter, die auf der Grundlage von Auflagen des Jugendamts bzw. des Familiengerichts teilnehmen).
  • Alle Kurse und Beratungen sind kultur- und migrationssensibel und berücksichtigen den interkulturellen Kontext von Gewalt gegen Frauen.
  • Begleitende Kontakte zu (Ex-)Partnerinnen/Gewaltopfern sind möglich.

 

Sie können bei uns lernen:

  • wie Sie mit Stress und Aggressionen besser umgehen können,
  • wie es zu Ihren Gewalttaten kommen konnte,
  • wie Sie Risikosituationen erkennen können,
  • wie Sie gewaltfrei streiten können,
  • wie eine gleichberechtigte Partnerschaft aussehen könnte,
  • wie sich Gewalt in Ihrer Familie auf die Kinder auswirkt,
  • was eine verantwortungsvolle Vaterschaft für Sie bedeuten kann,
  • wie Sie eine Trennung verarbeiten können,
  • wie Sie den Kontakt zur Kindesmutter friedlich gestalten können,
  • dass es gut tun kann sich auszutauschen.