Volkssolidarität


Berliner Volkssolidarität
Foto: iStock.com/Alessandro Di Noia

Job in der Pflege #machtSinn

Volkssolidarität startet Kampagne für die Pflege

Die Volkssolidarität stärkt die Pflege mit einem herausragenden Tarifabschluss und einer Kampagne, die der Pflege ein Gesicht gibt. Ab sofort ist die Kampagne mit dem #machtSinn in Trams, U-Bahnen, online, in zahlreichen Einrichtungen und Gastronomien zu sehen.

Mit Plakaten in U-Bahnen und Trams, Postkarten in Restaurants, einem Spot im Berliner Fenster sowie einer dazugehörigen Webseite wirbt die Volkssolidarität dafür, dass Jobs in der Pflege Sinn machen - mit dem Hashtag "#machtSinn".

 

"Wir haben uns für #machtSinn entschieden, weil unsere Arbeit als Wohlfahrtsverband einfach Sinn macht und wir stolz darauf sind, Jobs mit einer herausragenden sozialen Bedeutung für unsere Gesellschaft anzubieten", sagt André Lossin, Geschäftsführer des Berliner Landesverbandes.

 

"Der Fachkräftemangel in der Pflege ist da. Er wird sich weiter verschärfen, wenn wir nichts unternehmen. Dem müssen wir entschieden entgegenwirken", sagt Dr. Heidi Knake-Werner, Vorsitzende des Landesverbandes der Volkssolidarität Berlin. "Pflege ist ein wichtiger Beruf, dessen Bedeutung in unserer alternden Gesellschaft noch wachsen wird", sagt Uwe Mahrla, Geschäftsführer der Sozialdienste der Volkssolidarität Berlin gGmbH. "Gleichzeitig schenken Menschen diesem Beruf zu wenig Aufmerksamkeit. Wir müssen hier Zeichen setzen."

 

Die Sozialdienste der Volkssolidarität Berlin gGmbH ist das größte Unternehmen im Verbund der Volkssolidarität Berlin. Weit mehr als 700 Menschen arbeiten dort für die Pflege. Bei den Sozialdiensten werden Menschen in Pflegeheimen, in den eigenen vier Wänden, in Tagesstätten oder in Wohngemeinschaften versorgt. Und die Volkssolidarität stellt in der Pflege ein. Insbesondere in der Betreuung und Pflege von Menschen in den eigenen vier Wänden gibt es sehr gute Berufschancen. "Pflege und Betreuung steht die Zukunft offen," sagt Uwe Mahrla.

 

Die Kampagne für Jobs in der Pflege ist Auftakt einer Kampagne, mit der die Volkssolidarität Berlin in den kommenden anderthalb Jahren für Jobs, Spenden und Mitglieder werben wird - immer mit dem Hashtag "#machtSinn".

 

Die Volkssolidarität Berlin wertet die Pflege auch tariflich auf. Mit der Gewerkschaft ver.di hat der Wohlfahrtsverband gerade ein Tarifergebnis für die Beschäftigten der Sozialdienste der Volkssolidarität Berlin gGmbH und des Landesverbandes der Volkssolidarität beschlossen. Davon profitieren insgesamt knapp 1.000 Menschen. Allein in den Sozialdiensten arbeiten weit mehr als 700 Menschen für die Pflege. Der Abschluss mit Wirkung ab 1. Januar 2017 sieht unter anderen Entgelterhöhungen von bis zu 5,1 Prozent vor

 

"Das Bekenntnis der Volkssolidarität zur Tarifbindung bietet die Grundlage für erfolgreiche Tarifverhandlungen. Mit dem letzten Tarifabschluss zeigten sich alle Beschäftigten zufrieden; vom Ergebnis profitieren ver.di-Mitglieder jedoch ganz besonders", so Meike Jäger, Fachbereichsleitung Gesundheit und Soziales bei ver.di Berlin-Brandenburg. "Wir hoffen, dass das Beispiel der Volkssolidarität in Berlin Schule macht und es gelingt, die Arbeitsbedingungen in der gesamten Pflegebranche endlich spürbar zu verbessern." "Aufwertung der Pflege funktioniert auch über Entlohnung", sagt Uwe Mahrla, Geschäftsführer der Sozialdienste der Volkssolidarität Berlin gGmbH. "Unternehmen in der Branche, die Tarifverträge haben, sind leider nach wie vor eine Ausnahme. Wir sind stolz auf dieses Tarifergebnis und hoffen, dass andere Arbeitgeber unserem Beispiel folgen. Denn Pflege geht uns alle an - früher oder später!"