Volkssolidarität


Kein Wohlstand für alle?!

Buchvorstellung mit dem Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Dr. Ulrich Schneider, auf einer Veranstaltung der Volkssolidarität Stadtverband Leipzig

„Bei den derzeitigen sozialen Zuständen in Deutschland habe ich Angst, dass sich Deutschland selber zerlegt.“ Eine alarmierende Zustandsbeschreibung der sozialen Situation hierzulande gab Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, im Rahmen eines sozialpolitischen Streitgesprächs in der Leipziger Stadtbibliothek am 9. Mai. Auf Einladung des Volkssolidarität Stadtverband Leipzig und der Städtischen Bibliotheken stellte er sein im Februar erschienenes Buch „Kein Wohlstand für alle?!“ vor und diskutierte seine Kernthesen mit Professor Dr. Thomas Lenk, Finanzwissenschaftler an der Universität Leipzig, und dem Publikum.

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Volkssolidarität unterstützt Bündnis "Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!"

Gemeinsamer Aufruf zivilgesellschaftlicher Organisationen

Entschlossene Maßnahmen gegen Ausgrenzung, mehr soziale Sicherheit und mehr Investitionen für Soziales, Bildung, Pflege, Kultur und Jugend fordert ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen in dem gemeinsamen Aufruf „Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!“. Die Volkssolidarität beteiligt sich an dem Bündnis, zu dem neben Attac, OXFAM, ver.di, GEW, Arbeiterwohlfahrt (AWO) und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband auch die Nationale Armutskonferenz sowie über 20 weitere bundesweit aktive Organisationen und Initiativen aus verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen gehören.

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Über die Einseitigkeit der Solidarität und die Beschäftigung Geflüchteter

Fachtagung des Kompetenzzentrums Pflege der Volkssolidarität

Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach
Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach
Solidarität ist immer einseitig! Das stellte der Sozialethiker Professor Friedhelm Hengsbach auf einer Tagung der Volkssolidarität am 23. November 2016 klar. Er wandte sich damit gegen die „völlige Fehldeutung“, die oft auch von politischen Kräften zu hören sei, nach der Solidarität „keine Einbahnstraße“ sei. Hengsbach warnte vor einer solchen „Umkehr des Sozialstaates“. Die Schwächeren müssten keine Vorleistung erbringen, damit die Stärkeren ihnen helfen. Der Sozialethiker bezeichnete es als „Geheimnis der Solidarität“, dass sie asymmetrisch, also ungleichmäßig ist, „anders als im Markt“: „Die Starken unterstützen die Schwächeren. Und die Schwächeren haben ein Recht auf Hilfe.“

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Arbeit für Geflüchtete braucht gute Finanzierung

Fachtag des Kompetenzzentrums Flucht und Migration des Bundesverbandes

Das Thema „Finanzierungsmöglichkeiten im Bereich der Flüchtlingshilfe“ beschäftigte das Kompetenzzentrum Flucht und Migration der Volkssolidarität am 3. November 2016. Das Gremium hatte Interessierte und Beschäftigte des Verbandes zu einem Fachtag in die Notunterkunft für Flüchtlinge im Berliner Stadtbezirk Marzahn-Hellersdorf eingeladen. Die Einrichtung wird vom Landesverband Berlin der Volkssolidarität betrieben.

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Erfahrungsaustausch mit französischen Partnern und Freunden

Delegation der Volkssolidarität beim Secours Populaire Français (SPF)

Ein gutes Motto: Die Solidarität weltweit verbreiten statt die Krise!
Ein gutes Motto: Die Solidarität weltweit verbreiten statt die Krise!
Gespräche, Informationsbesuche und der Erfahrungsaustausch standen auf dem Programm einer Delegation der Volkssolidarität, die vom 9. bis 13. Oktober 2016 zu Gast bei der französischen Partnerorganisation Secours Populaire Français (SPF) war. Das Themenspektrum reichte von der der Hilfe für soziale Benachteiligte und geflüchtete über die Weiterbildung von ehrenamtlich Engagierten bis zur weiteren Zusammenarbeit der beiden Organisationen.

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Dank an Zukunftsbauer für gelebte Solidarität

Festveranstaltung zum 71. Gründungsjubiläum der Volkssolidarität

Verbandsvizepräsident Dr. Frank-Michael Pietzsch dankte den Ausgezeichneten
Verbandsvizepräsident Dr. Frank-Michael Pietzsch dankte den Ausgezeichneten
„Lieber einem konkreten Menschen helfen, als über die Schlechtigkeit der Welt klagen.“ Wer so handle, übernehme Verantwortung für die Gegenwart, aber auch für die Zukunft. Dafür dankte der Vizepräsident der Volkssolidarität, Dr. Frank-Michael Pietzsch, am 22. Oktober in Berlin allen ehrenamtlich Aktiven, hauptamtlichen Mitarbeitern und Unterstützern des Verbandes. Er zeichnete auf der Festveranstaltung anlässlich des 71. Gründungsjubiläums der Volkssolidarität im Berliner Hotel „park inn“ verdienstvolle Mitglieder, Mitarbeiter und Partner für ihr Engagement bei der solidarischen Hilfe für andere aus. Die Ausgezeichneten seien „mit ihrem Handeln Zukunftsbauer der Volksolidarität gewesen und sind es noch immer.“

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Rente muss wieder Lebensstandard sichern

"Rentenpolitische Leitlinien der Volkssolidarität" auf Pressekonferenz vorgestellt

Fotos: T. Gräser
Fotos: T. Gräser
Die gesetzliche Rente soll neu darauf ausgerichtet werden, dass diese wieder den Lebensstandard im Alter sichert. Das fordert der Sozial- und Wohlfahrtsverband Volkssolidarität, wie Verbandspräsident Dr. Wolfram Friedersdorff am 21. Oktober in Berlin erklärte. „Dazu gehört als erster Schritt, die bislang ungebremst weiter laufende Absenkung des Leistungsniveaus in der gesetzlichen Rente zu stoppen.“ Der Verband stellte auf einer Pressekonferenz die neuen „Rentenpolitischen Leitlinien der Volkssolidarität“ vor.

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Bündnis fordert: Kinderarmut endlich bekämpfen!

Zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut am 17. Oktober fordert die Volkssolidarität zusammen mit einem Bündnis aus 40 Sozial- und Familienverbänden sowie Kinderschutzorganisationen um die Nationale Armutskonferenz von der Politik drei konkrete Schritte gegen Kinderarmut.

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Gegen Fremdenfeindlichkeit, Menschenhass und Gewalt

Erklärung der Bundesdelegiertenversammlung der Volkssolidarität 2016

Angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen in unserem Land wenden wir uns an alle Mitglieder unseres Verbandes, seine Partner und Unterstützer. Wir bekennen uns zu den humanistischen und demokratischen Werten des Grundgesetzes. Wir treten gemeinsam mit vielen demokratischen Organisationen für ein solidarisches Miteinander und Füreinander ein. Wir appellieren an alle Verantwortlichen in den demokratischen Parteien, in Gewerkschaften und in den Sozial- und Wohlfahrtsverbänden, sich gemeinsam entschieden gegen Fremdenfeindlichkeit, Menschenhass und Gewalt einzusetzen.

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Rente muss Lebensstandard im Alter sichern

Bundesdelegiertenversammlung beschloss "Rentenpolitische Leitlinien der Volkssolidarität"

Die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) müsse gestärkt und weiterentwickelt werden, fordert der Sozial- und Wohlfahrtsverband Volkssolidarität. Die Rentenversicherung müsse wieder ihrer originären Funktion, den Lebensstandard im Alter zu sichern, gerecht werden können. Das gehört zu den „Rentenpolitischen Leitlinien der Volkssolidarität“, deren Kurzfassung die Bundesdelegiertenversammlung des Verbandes am 30. September in Potsdam beschloss. Nur so könne wirksam drohender Altersarmut entgegengewirkt werden. Die Gesetzliche Rentenversicherung müsse zu einer Erwerbstätigenversicherung ausgebaut werden.

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